Eda Gregr
12.05.2013 um 18:12

In die Sammlung der besten Lieder aller Zeiten gehört natürlich auch Space Oddity von David Bowie. Besser als Bowie kriegt dieses Lied auf der ganzen Erde keiner hin.

Commander Chris Hadfield ist nicht auf der Erde.

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Eda Gregr
06.05.2013 um 17:20

Die Wissenschaft kann nicht erklären, warum eine Hummel fliegt. Und doch tut sie es.
Das ist natürlich ausgemachter Blödsinn, denn das kann die Physik (inzwischen) durchaus.
Nichtsdestotrotz wollen wir mal so tun als ob, denn ungeklärte Fragen gibt es in der Wissenschaft beiliebe noch genug.
Die Sache ist die, dass die Wissenschaft, wenn ihr der Hummelflug unerklärlich ist, nicht einfach die Augen vor ihm verschliesst und postuliert, Hummel könnten gar nicht fliegen, und alle, die etwas anderes behaupten, für verrückt erklärt. In einem solchen Fall stellt sie fest, dass sie die Antwort nicht kennt, und verstärkt im Idealfall die Bemühungen eine solche doch noch zu finden.
Anders sieht es jedoch aus, wenn noch nie irgendwo Hummeln fliegen gesehen wurden. Und wenn alle Demonstrationen sich nachweislich als mehr oder weniger raffinierte Taschenspielertricks entpuppen. Dann besteht kein Grund den Hummelflug als ein ungeklärtes wissenschaftlichen Phänomen zu bezeichnen.
Zumindest so lange nicht, bis tatsächlich mal eine nachweislich unfrisierte Hummel gesichtet wird.
Genau so verhält es sich mit der Homöopathie.
Sie ist ein schwebender Elefant.
Dass man sich nicht erklären kann, wie ein Elefant schweben können soll, hat keinen Einfluss darauf, ob es dieses Phänomen überhaupt gibt oder nicht.
Diese Frage stellt sich nur dann, wenn man schon einen schweben gesehen hat.
Und das hat man leider nicht.

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Eda Gregr
06.05.2013 um 16:35

Im Grunde läuft es immer darauf hinaus, dass ihn, seine Grossmutter, den halbjährigen Sohn und das Meerschweinchen Globuli von diesem oder jenem Leiden befreit haben, und man durch die Kritik an der Wirksamkeit der Homöopathie ihn, seine Grossmutter, den halbjährigen Sohn und das Meerschweinchen dreisterweise der Lüge bezichtigt.
Nichts liegt jedoch ferner. Keiner bestreitet, dass es sich genau in dieser Reihenfolge zugetragen hat: Leiden, Globuli, kein Leiden mehr. Ganz im Gegenteil. Wir stellen nur fest, dass der gleiche Dreisprung auch bei Leuten beobachtet wurde, bei denen die Globuli durch unbehandelte Zuckerkügelchen ersetzt wurden. Und zwar im genau dem gleichen Ausmass. Man konnte anhand des Ergebnisses nicht feststellen, ob jemand die echten oder die falschen Globuli geschluckt hat.
Und daraus folgt, dass man vom Globuli leider nicht auf dessen Wirkung rückschliessen kann.
Das heisst, es muss noch was anderes mitgespielt haben.
Etwas, das im Test nicht berücksichtigt wurde.
Beispielsweise, was sonst noch genommen wurde oder der Charme des Homöopathen.

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Der Stierkampf ist eine Hommage an Frau Holle.
Da rufen schliesslich alle (H)Olé.

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Eda Gregr
05.05.2013 um 18:34

Der Experimental-Journalist A. J. Jacobs nimmt sich vor, ein Jahr lang getreu dem Wort der Bibel zu leben. Er ist zwar eigentlich ein liberaler Agnostiker, doch da er sich die Sache nun mal in den Kopf gesetzt hat, muss er durch. Er geht es dabei meines Erachtens überdurchschnittlich vorurteilsfrei an und findet sich dann tatsächlich auch in der einen oder anderen wirklich interessanten spirituellen Erfahrung wieder.

Da er selbst aus einer jüdischen Familie stammt, widmet sich der Grossteil dem alten Testament, doch auch das neue kommt nicht zu kurz.

Interessant ist insbesondere die Beobachtung, dass es nichts gibt, was nicht von irgendjemandem, und dass alles zusammen von niemanden praktiziert wird (gar nicht werden kann). Und dass die Religionen und Gruppierungen, die sich um die Bibel scharen, alles andere als homogen sind.

An manchen Stellen hätte ich mir vielleicht etwas mehr Reflexion gewünscht. Andererseits wäre das der Intention seiner Aufgabe vielleicht aber nur im Weg gewesen.

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Eda Gregr
21.04.2013 um 21:02

Da wahren Hunderte Weinbergschnecken. Der Berg, an dem wir heute entlangwanderten, hätte ohne weiteres Weinbergschneckenberg heissen können. Und wenn auf diesem Weinbergschneckenberg Weinberge gewesen wären, dann wären das Weinbergschneckenbergweinberge gewesen. Und wenn in diesem Weinbergschneckenbergweinberg Schnecken leben würden, dann wären es Weinbergschneckenbergweinbergschnecken. Und wenn es Weinbergschnecken gewesen wären, wären es Weinbergschneckenbergweinbergweinbergschnecken. Und wenn man die Population der Weinbergschnecken in eine Tal- und in eine Bergvariante aufteilen würde, dann wären es Talweinbergschneckenbergweinbergweinbergschnecken und Bergweinbergschneckenbergweinbergweinbergschnecken.

Nicht auszudenken, wenn letztere auswandern würden und sich auf einem anderen Berg niederlassen würden, auf dem dann irgendwann einmal ein Weinberg angelegt werden würde.

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Eda Gregr
15.04.2013 um 17:26

Schauen wir uns mal den folgenden Satz an:
„Die Erde dreht sich um die Sonne, der Mond ist aus Käse und Karl Hammerschmied ist der Vater von Theodor Hammerschmied.“
Er besteht aus drei Aussagen, wobei wir mal annehmen, dass die erste stimmt, die zweite falsch ist und von der dritten wir nicht wissen, ob sie stimmt oder nicht.
Das Problem ist, dass man nicht vom Wahrheitsgehalt der einen Aussage auf den einer anderen schliessen kann. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als jede Aussage für sich selbst zu betrachten und zu beurteilen.
Wenn überhaupt, dann kann man aus dem Vorhandensein einer falschen Aussage – insbesondere dann, wenn sie offensichtlich ist – darauf schliessen, dass der Sprecher keine allzu grossen Skrupel hat etwas falsches als etwas wahres auszugeben, was einen dann bei den anderen Aussagen etwas misstrauischer werden lassen darf. Umgekehrt sollte aus dem Vorhandensein einer wahren Aussage aber nicht automatisch auf die Ehrlichkeit des Sprechers geschlossen werden, denn die kann ja nur eine Finte sein.

Was heisst das nun aber für die Bibel und die Erkenntnisse, die man aus ihr ziehen will?
Indem es offenbarte Erkenntnisse sind, bleibt einem nichts anderes übrig, als sie zu glauben. Das ist an sich noch okay, zumindest solange man das Terrain des Glaubens nicht verlässt und jenes des Wissens betreten möchte. Denn man kommt ohne eine faktische Überprüfung einer Aussage nicht zu deren Wahrheitsgehalt. Und dadurch, dass sich einzelne Aussagen tatsächlich bestätigen lassen, wird es um keinen Deut vernünftiger auch die anderen Aussagen zu akzeptieren.
Selbst wenn – um eine unter Kreationisten populäres Beispiel zu nehmen – alle Prophetien stimmen sollten, so mag das zwar beweisen, dass sie von einem übernatürlichen Autor stammen (und entsprechend auch, dass es einen übernatürlichen Autor gibt), doch es bedeutet nicht, dass auch die Aussagen, die dieser Autor über sich selbst und die Welt gemacht hat, ebenfalls stimmen. Man kann ihm vielleicht zugute halten, dass er womöglich über die Möglichkeit verfügen könnte, die Wahrheit zu kennen, doch dass er die auch mit uns teilt, ist keine logisch zwingende Schlussfolgerung.
Und der Umstand, dass viele Sachen in der Bibel auf den ersten Blick falsch erscheinen und erst nach einem ziemlichen denkerischen Kraftakt, zu dem längst nicht jeder in der Lage ist, plausibel werden, lässt den Autor, vor allem wenn man bedenkt, dass er die Fakten in einer Form, die die ganze Zeit über verstanden wird, während der er erwartet, dass sie geglaubt werden, auf den Tisch hätte legen können, schon etwas verschlagen wirken. Und das darf einen durchaus misstrauisch machen.

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Eda Gregr
24.03.2013 um 19:05

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Eda Gregr
21.03.2013 um 23:16

Besetzung:
Ava, 3 Jahre
Eda mit ner Birne

Eda: Ava, iss die Birne.
Ava: Nein, ich will nicht.
Eda: Wieso hast du einen so dicken Bauch?
Ava: Da ist ein Baby drin.
Eda: Du wirst bald Mami?
Ava: Ja.
Eda: Birne essen ist gut fürs Baby im Bauch.
Ava: Ja.
Eda: Willst du Birne?
Ava: Natürlich, die ist gut fürs Baby im Bauch.

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Eda Gregr
04.03.2013 um 22:35

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Eda Gregr
26.02.2013 um 12:09

Statt die Medizin zu verbessern, indem man die Ärzte dazu bringt Zeit, Mitgefühl und Empathie für ihre Patienten aufzubringen, lagert man dieses teure Gut an billigere Scharlatane aus, die aus Unwissenheit den Patienten in falscher Sicherheit wiegen und ihm aus Unkenntnis die nötigen Therapien vorenthalten.

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Eda Gregr
07.02.2013 um 21:40

Kreationisten frage ich gern, auf wessen Seite sie sich wohl geschlagen hätten, die von Lorenzo de Medicis oder die von Girolamo Savonarola?

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Eda Gregr
24.01.2013 um 21:13

Ihr kennt Gott ja persönlich. Und ihr wisst also, wenn er es ist, der das Wort an euch richtet. Und ihr würdet dies sicher nie und nimmer mit dem Wort eines anderen verwechseln.
Und nun stellt euch mal vor, Gott würde euch befehlen, jemanden umzubringen.
Ihr müsst jetzt nicht zu erklären versuchen, dass Gott sowas nie tun würde, denn er hat es zuhauf getan. Das alte Testament ist voll davon. Und wenn er es doch nicht wollte und er Abraham nur testete, dann wusste er schon rechtzeitig einzuschreiten, also kein Grund zu zögern eurerseits.
Und wenn man spitzfindig sein will – und ihr könnt drauf wetten, dass ich keine Gelegenheit auslassen werde, es zu sein -, so verlangte er auch im neuen Testament im Gegensatz zum Alten, wo er einen bestimmten Auftragskiller auf eine eher unbestimmte Person (Kanaaniter, Götzenanbeter, Homosexuelle, Rasierte, etc.) ansetzte, von einer unbestimmten Person seinen Sohn zu töten. Angeblich um die Erlösung umzusetzen. Man stelle sich nur mal vor, wie Jesus für unsere Sünden gestorben wäre, wenn sich keiner gefunden hätte um ihn hinrichten zu lassen. Also gibt es sowohl in Alten wie im neuen Testament eine Hit-Liste.
Und ob eine solche auch nach dem Tod von Jesus gegeben hat, wissen wir nicht, denn es steht nicht in der Bibel, der eurer Ansicht nach einzig verlässlichen Quelle für die Taten und Worte Gottes. Aber ich wüsste nicht, wieso dies prinzipiell auszuschliessen sein sollte. Berufen haben sich schliesslich eine ganze Menge darauf und vielleicht hatte der eine oder andere ja wirklich den Auftrag. Wie wahrscheinlich ist es, dass ein notorischer Auftraggeber es von einem Augenblick auf den anderen vollkommen lassen kann? Insbesondere bei einem, für den es das Konzept Zeit gar nicht gibt…
Und darüber hinaus, wer seid ihr, dass ihr beurteilen könntet, wozu Gott fähig ist und zu was nicht? Vergesst nicht, die Wege der Herren sind unergründlich und seine Schöpfung ist gepflastert mit Leichen…
Doch beruhigt euch, ich frage nicht, ob ihr es tun würdet. Denn ihr würdet es selbstverständlich tun, genauso wie jeder andere auch, denn ich glaube nicht, dass es möglich ist, einer Stimme, die die Welt erschaffen hat, ernsthaft nicht folge leisten zu wollen.
Meine Frage ist, wie gesagt, nicht, ob ihr es tun würdet, sondern ob ihr danach ein schlechtes Gewissen hättet?

Ihr zögert ja auch nicht, beispielsweise die Lebensweise der Schwulen als verdammungswürdig zu brandmarken, und es regt sich kein schlechtes Gewissen, wenn ihr ihnen gewisse Grundrechte wegnehmt, wenn dies – wie ihr beteuert – dem Seelenheil der Jugend dient.

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Eda Gregr
10.01.2013 um 19:01

Einer erzählt dir eine durchaus plausibel klingende Theorie. Dann stell dir die folgenden zwei Fragen:

1. Erfreut sich die Theorie breiter Zustimmung in der Wissenschaft?
2. Publiziert die Person in peerreviewten Journalen?

Wenn auf beide Fragen die Antwort Nein lautet, dann kannst du eine ganze Stange Geld drauf wetten, dass es ausgemachter Blödsinn ist.

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