Teebeutel

Der Vorläufer des heutigen Teebeutels wurde 1904 oder 1908 quasi versehentlich von dem US-amerikanischen Teehändler Thomas Sullivan1 erfunden.
Wikipedia

Der Teebeutel hat also inzwischen mehr als 100 Jahre auf dem Buckel. Ich bin zwar kein Beutlin und daher alles andere als ein Experte auf dem Gebiet, doch irgendwie kommt es mir so vor, als ob die wirklich innovativen Entwicklungen im Teebeuteldesign, wie beispielsweise die an die Rundheit der Teetasse angepasste runde Form des Beutels oder die durch die perforierten Etiketten und zwei Schnüre ermöglichte Selbstausquetschbarkeit, (zumindest im deutschsprachigen Raum) erst in den letzten paar Jahren stattgefunden haben.
Wie kommt es, dass in der gleichen Zeitspanne, wo man das Flugzeug erfand und zum Mond flog, die Innovation des Teebeutels erst einsetze, als man wieder aufhörte zum Mond zu fliegen?

Man könnte fast meinen, dass die Genies durch die verschiedenen Disziplinen wandern und nun endlich in der Teebeutel-Industrie angelangt sind.

Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan

Am sechsten Tag erschuf Gott also den Menschen…

Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.
1. Mose 1;28

Diese Anweisung war das erste, was er zu ihnen sagte. Kann man dann davon ausgehen, dass Gott dem einiges Gewicht beimass?

Wieso? Wieso ist es Gott so wichtig, dass die Menschen sich vermehren? Wäre ein „Seid glücklich und habt Spass!“ nicht ein irgendwie liebenswürdiger Willkommensgruss gewesen? Insbesondere da Adam und Eva zu diesem Zeitpunkt noch unsterblich waren und sich damit, die Welt zu bevölkern, ruhig noch etwas Zeit hätten nehmen können. Wieso von Anfang an diese Fixierung auf die Fortpflanzung?
Wie dem auch sei, Vermehrung ist toll – und nicht nur weil sie Spass macht1 – , hat aber die überraschende Konsequenz, dass es dann immer mehr Menschen gibt. Wieso hat Gott nirgends erwähnt, ab welchem Moment wir das Gebot uns zu mehren „on hold“ stellen sollten? Ich meine, eine Überbevölkerung hat – zumindest aus der postparadiesischen Perspektive – schliesslich auch ihre Schattenseiten.

Aber okay, Gott wird schon seine Gründe dafür gehabt haben.

Warum sollen wir uns die Erde Untertan machen? Warum sollen wir nicht im Einklang mit der Natur leben? Eine solche Lebensform würde ich nicht als Herrschaft bezeichnen. Okay, als derjenige, der in ferner Zukunft vielleicht mal imstande sein wird verletzte Tiere zu heilen2, trägt man schon eine gewisse Verantwortung, doch sie waren im Paradies und da sollten Unfälle eigentlich seltener passiere. Wie legitimiert sich also die Herrschaft der Menschen über die Fische im Meer, über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht? Da die Menschen und alle Tiere und Pflanzen zu jener Zeit Vegetarier waren, gab es abgesehen von einer gelegentlichen Bewunderung eigentlich keinen Grund zur Interaktion. Wieso dann überhaupt Herrschaftsstrukturen. Da hätte Gott auch gleich noch die Wookies auf die Liste setzen können.
Okay, damit gehe ich wohl etwas zu weit. Die Interaktion konnte natürlich auch in Form von gemeinsamem Spiel stattfinden. Und in diesem Fall macht es durchaus Sinn den Menschen quasi als von Gottes gnaden eingesetzten Schiedsrichter zu etablieren – wobei mir nicht ganz klar ist, wieso Gott das mit seinen Allfähigkeiten nicht selbst machen will3. Den Schiri als Herrscher über den Fussballplatz zu bezeichnen finde ich – ehrlich gesagt – aber trotzdem etwas absurd. Insbesondere wenn einer der Spieler Maradona ist.
Ich hätte die Herrschaft wohl je nach Gebiet aufgeteilt. Wenn es ums Postwesen geht, wären wohl Tauben oder Eulen oder Raben besser geeignet gewesen. Was das Transportwesen betrifft Elefanten. Einen kurzbeinigen Menschen zum Vorgesetzten eines Adlers in der Kartografie zu machen ist auch kein sehr schlauer Schachzug, ihr versteht was ich meine?
Und der Chef ist nicht Adam allein, sondern die Menschheit als ganzes, was – nun ja – auch ein gewisses Konfliktpotential beinhaltet 4.
Wenn es nun einen Interessenkonflikt gibt zwischen den Menschen und einer anderen Art und der Mensch der Boss ist, dann wird die andere Art, sofern deren Niederlage dem Menschen auf lange Sicht nicht noch mehr schadet, immer den kürzeren ziehen56.

Aber okay, Gott wird wohl auch hier seine Gründe dafür gehabt haben.
Wobei ich aber wirklich nicht verstehe, wieso er uns diese nicht erklärt. Ich sag ja nur.

Wir sollen uns also mehren. Gut. Als Mann kann und will ich diesem Gebot bis an mein Lebensende nachkommen. Frauen werden aber ab der Menopause in dieser Hinsicht überflüssig. Anders als bei den anderen Tieren sterben die Frauen aber noch nicht gleich, sondern kümmern sich um den Nachwuchs ihres Nachwuchses, wodurch sie ihrem Nachwuchs etwas Freiraum verschaffen, den dieser zur weiteren Fortpflanzung nutzen kann. Die Unfruchtbarkeit ist also keine Bremse für die Vermehrung, sondern bisweilen sogar ein Turbobooster.
Wieso ist das bei Homosexuellen nicht das gleiche? Ihre Effizienz beim Fortpflanzen mag kleiner sein aufgrund ihrer Neigung, welche – wohlgemerkt – keine freie Entscheidung ist, ihr Wunsch sich um Kinder zu kümmern aber ganz und gar nicht. Von daher kann die Erziehung des Nachwuchses genau wie an die Grosseltern auch an Homosexuelle ausgelagert werden7.

Wenn sich also Gläubige gegen die Adoption von Kindern durch Homosexuelle aussprechen, dann verstossen sie damit, selbst wenn sie irgendwelche Bibelverse zitieren, gegen das erste und wichtigste Gebot Gottes: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde.

Prometheus

Diese Szene trug sich zu, BEVOR Prometheus der Menschheit das Feuer brachte, ab dann ging’s unaufhaltsam bergab mit der Qualität von Luft, Wasser, Ernährung und Leibesertüchtigung und bergauf mit der Quantität an Lebensjahren.
Mit dem Feuer kam das Kochen, mit dem Kochen das grosse Gehirn1, mit dem grossen Gehirn die Digitaluhr und mit der Digitaluhr der Atheismus. Nicht verwunderlich also, waren die Götter stinksauer, als Prometheus den Menschen das Feuer brachte.

Die Menschen dagegen waren Prometheus verständlicherweise dankbar2 – wenn ihre Verbundenheit auch wieder nicht so weit ging, dass sie deswegen gleich einen grossen Kult um ihn herum veranstaltet hätten3. Offenbar war die Einstellung der Götter und auch deren Macht und Jähzorn unter den Menschen bekannt genug, um ihnen mit sowas lieber nicht ans Bein zu pinkeln4.

Damit stellt sich uns eine interessante Frage:
Wer ist in dieser Geschichte nun also eigentlich der Liebe und wer der Böse?

Wem wir dankbarer sind, hat leider nichts zu heissen, schliesslich sind Kinder auch dem netten Onkel dankbarer, der ihnen die Streichhölzer schenkt, als den Eltern, die sie ihnen verbieten.

Schauen wir uns daher die Faktenlage an. Zumindest die ist unbestritten:

  • Götter wollen nicht, dass die Menschen das Feuer haben.
  • Prometheus5 schenkt den Menschen das Feuer.
  • Götter bestraften Prometheus.

Davon ist per se noch nichts böse, denn alles kann durchaus gerechtfertigt sein. Um die Frage dennoch beantworten zu können, müssen wir uns die Frage stellen, warum die Götter eigentlich nicht wollen, dass die Menschen Feuer haben?

War der Grund das Wohl der Menschen?

Ja – Die Götter wussten in ihrer Allwissenheit – wie oben schon angedeutet – , dass das Feuer und die Technik die Menschheit über kurz oder lang ins Verderben stürzten würde (sei es durch Atheismus und/oder Klimawandel), und versuchten uns dieses Schicksal zu ersparen, indem sie uns das Feuer vorenthielten6. Dann wären die Götter lieb und Prometheus das Schlitzohr.

oder

Nein – In diesem Fall ist es egal, ob die Götter ein diabolisches Vergnügen daran haben uns zu quälen oder ob wir den Göttern völlig egal sind und sie sich lediglich um das Feuer sorgen machen, welches durch zu viel Benutzung irgendwie transzendent abgenutzt werden kann. In diesem Fall wäre Prometheus selbst dann der Liebe, wenn er mit seiner Aktion bloss den Göttern eins auswischen wollte, weil es in diesem Fall kein übergeordnetes Gut geben würde.

Ja oder nein? Wie können wir das beantworten? Ich fürchte, gar nicht, denn selbst die Götter zu fragen dürfte hier nur wenig zur Klärung beitragen, denn ob sie uns wohl oder übel gesinnt sind, die Antwort wird immer die gleiche sein: „ABER NATÜRLICH LIEBEN WIR EUCH! UND SELBSTVERSTÄNDLICH WAR ALLES, WAS WIR JE TATEN, STETS NUR ZU EUREM BESTEN! HEILIGES INDIANEREHRENWORT!7

Der Turmbau zu Babel

babelKennt ihr die Geschichte vom Turmbau in Babel? Wo die Menschen gottgleich zu werden versuchten und Gott sie zurechtstutzen musste? Habt ihr euch schon mal die Geschichte in der Bibel selbst angeschaut? Irgendwie klingt es da ganz anders:

  1. Alle Menschen hatten die gleiche Sprache und gebrauchten die gleichen Worte.
  2. Als sie von Osten aufbrachen, fanden sie eine Ebene im Land Schinar und siedelten sich dort an.
  3. Sie sagten zueinander: Auf, formen wir Lehmziegel und brennen wir sie zu Backsteinen. So dienten ihnen gebrannte Ziegel als Steine und Erdpech als Mörtel.
  4. Dann sagten sie: Auf, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis zum Himmel und machen wir uns damit einen Namen, dann werden wir uns nicht über die ganze Erde zerstreuen.
  5. Da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten.
  6. Er sprach: Seht nur, ein Volk sind sie und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen.
  7. Auf, steigen wir hinab und verwirren wir dort ihre Sprache, sodass keiner mehr die Sprache des anderen versteht.
  8. Der Herr zerstreute sie von dort aus über die ganze Erde und sie hörten auf, an der Stadt zu bauen.
  9. Darum nannte man die Stadt Babel (Wirrsal), denn dort hat der Herr die Sprache aller Welt verwirrt, und von dort aus hat er die Menschen über die ganze Erde zerstreut.

1. Mose 11,1-9 / Einheitsübersetzung

Die Absicht der Menschen war es, ein Monument ihrer Einheit zu errichten, auf dass sie auch in Zukunft eine Einheit blieben. Eigentlich ein hübsches Unterfangen, finde ich. Kommt dem humanistischen Ideal ziemlich nahe. Ob dieses Monument nun ein Turm, eine Bibliothek oder ein Raumschiff ist, ist zweitrangig. Was zählt, ist das gemeinsam erreichte Ziel to boldly go where no one has gone before.

Und dann steigt Gott herab, um sich die „Sandburg“ mal anzuschauen1. Und Gott sieht, dass der Mensch Potential hat. Und er kriegt es mit der Angst zu tun.

Es passt ihm offensichtlich nicht, dass die Menschen sich verstehen, zusammen arbeiten und „alles“ zu erreichen fähig sind. Wieso nicht?
Fürchtete er, dass wir ihm den Himmel verbauen könnten? Wohl kaum, denn sein Himmel ist ja nicht wirklich in den Wolken2.
Fürchtete er, dass wir damit gottgleich werden könnten? Wäre das so schlecht? Gott ist ja superlieb, oder? Und sollten sich nicht alle Eltern wünschen, dass ihre Kinder sie dereinst überragen werden? Aber besteht überhaupt die Möglichkeit, dass wir gottgleich werden? Gott ist nicht von dieser Welt, wie könnte man dann mit irdischen Mitteln werden wie er?
Was also fürchtete er dermassen, dass es sich genötigt sah, Zwist unter den Menschen zu säen?

Gott verbannte Adam und Eva aus dem Paradies, weil sie ungehorsam waren, und er schickte die Sintflut, weil die Menschen verderbt waren. Ein bisschen drastisch, aber okay. In Babel jedoch bestraft er die Menschen3 nicht für etwas, das sie getan haben, sondern für etwas, das sie womöglich irgendwann man tun könnten. Müsste Gott, wenn er den Freien Willen respektieren will, die Fehlentscheidung der Menschen nicht erst abwarten?

Lernen aus Erfahrung

Wie soll ich aus der Erfahrung etwas lernen, wenn ich nicht weiss, wie es gekommen wäre, wenn ich mich anders entschieden hätte?

Wenn die Welt tatsächlich so wäre, wie es diese eine verrückte Hypothese vorschlägt, der zufolge sich das Universum bei jeder Entscheidung in parallele Universen spaltet, welche sich allein durch die Varianten eben jener Entscheidung unterscheiden, und wenn es eine Möglichkeit gäbe in die parallelen Welten reinzuschauen um die Konsequenzen der anderen Entscheidungen zu sehen, dann wäre das Dilemma gelöst: Wir könnten aus unseren Erfahrungen1 lernen (und endlich hätten Erfahrungsberichte tatsächlich das Gewicht, welches Scharlatane ihnen bisher irrtümlich zugesprochen haben).

Wenn ich Gott wäre und mir etwas aus den geistigen Kapazität meiner Kreaturen machen würde2, dann würde ich sicherlich ein Universum erschaffen, in welchem man auch die Konsequenzen der nicht getroffenen Entscheidungen sehen könnte. Vielleicht durch spezielles Fenster oder so.

Auf diese Weise würden die Menschen aus ihren Fehlern lernen. Entsprechend fallen dann mit der Zeit gewisse bescheuerte Entscheidungen weg, wodurch man sich dann auch eine Menge an Universen sparen könnte3.
Die Universen dieses Multiversums liessen sich dann entsprechend ihrer Lernfähigkeit sortieren. Am einen Ende des Spektrums wurde mehr oder weniger jedes Mal die richtige Entscheidung getroffen, während am anderen Ende meistens die falsche.
In einem Universum jedoch – und das hat definitiv die Arschkarte gezogen – muss unweigerlich jedes einzelne Mal die falsche Wahl getroffen worden sein. Und diesen Umstand, denke ich, muss man den unverbesserlichen Pechvögeln nicht noch durch den Ausblick auf bessere Welten extra unter die Nase reiben. Deshalb sollten dort wohl die Fenster durch Einwegspiegel ersetzt werden.

 

Ob man wohl aus dem Umstand, dass hier bei uns keine Fenster in Nachbar-Universen gibt, irgendwelche Schlüsse ziehen kann?

Die Abscheu vor dem Troll

TrollIch habe mir hier einen Troll eingefangen.

Am Anfang war es amüsant. Aus seinen Kommentaren ging zwar in der Regel deutlich hervor, dass er nicht wirklich verstanden hatte, um was es in den Artikeln eigentlich geht, doch da ich spektakuläre Gedankensprünge schon immer zu schätzen wusste und einer Diskussion nicht so schnell aus dem Weg gehe, nahm ich mir die Zeit und ging auch auf die neuen Themen ein – insbesondere da man seine Missverständnisse, Irrtümer und Fehlschlüsse nicht einfach im Raum stehen lassen konnte.
Nach einer gewissen Zeit aber hörten die Gedankensprünge auf interessant zu sein, denn zum einen wurden diese völlig berechenbar, denn sie entzündeten sich stets nur an kontroversen Schlüsselbegriffen, und zum anderen wiederholten sie dauend die gleichen Klischees, welche ich bereits etliche Male richtig gestellt hatte. Hinzu kam, dass er mir immer wieder absurde Sachen in den Mund legte und meine Fragen konsequent ignorierte. Ihm ging es offensichtlich nicht um die Diskussion, sondern allein darum seiner Abscheu gegenüber mir und dem, was er meine „Religion“ nennt, Ausdruck zu verleihen.

Und für sowas will ich keine Plattform bieten.

Also erklärte ich ihm, dass er hier nicht mehr länger erwünscht sei, und bat ihn höflich, diesem Blog doch bitte fern zu bleiben.
Da seine Kommentare damit jedoch nicht aufhörten, setzte ich ihn auf die Spamliste. Doch selbst davon liess er sich nicht beeindrucken und postete seine Kommentare fleissig unter fiktiven Identitäten weiter. Die werden zwar nicht mehr automatisch freigeschaltet, doch bevor ich sie löschen kann, muss ich sie natürlich immer auch noch erst lesen.

Und genau hier fängt das eigentliche Problem mit dem Troll an.

Wenn ich was schreibe, dann will ich mir nicht Sorgen machen, wie er mir wohl wieder die Worte im Mund verdrehen wird. Und ich will seine Kommentare nicht lesen. Ich will nicht bestreiten, dass da noch immer hin und wieder ein interessanter Punkt zu finden ist, den ich dann auch aufnehme und in einem Artikel kommentiere. Das ändert aber nichts daran, dass ich mit ihm nichts mehr zu tun haben will. Ihn dauernd im Hinterkopf zu haben, ist nämlich nicht nur lästig, sondern es nimmt mir auch die Lust am schreiben. Es ist sogar noch mehr als das. Ich fühle mich von ihm bedrängt.

Soll ich also klein bei geben und den DisOrganizer schliessen?
Das will ich nicht. Ich teile gern meine Gedanken mit anderen und ich verteidige sie auch gerne. Doch mit ihm will ich sie nicht mehr teilen.

Ich kann ihn nicht daran hindern meine Texte zu lesen, doch ich denke der Anstand sollte es ihm eigentlich gebieten, es zu unterlassen, wenn er weiss, dass er mir damit Unbehagen bereitet.

Drogenkonsum und Drogenmissbrauch

Gewisse Dinge sind so sicher wie das Amen in der Kirche. Ich erwähnte mal, dass Drogenkonsum an sich noch nichts schlimmes sei, sondern dass erst der Missbrauch das Problem darstelle. Und natürlich wurde ich sofort als weltfremder Spinner bezeichnet. Schliesslich sei doch offensichtlich, dass Drogenabhängige ein elendes Leben führen und damit nicht nur sich selbst, sondern auch der Familie, dem Staat und weiss der Teufel wem sonst noch schaden.
Dass Drogenabhängige ein elendes Leben führen und damit nicht nur sich selbst, sondern auch der Familie und dem Staat und weiss der Teufel wem sonst noch schaden, bestreite ich gar nicht1, doch ist die Drogenabhängigkeit eine Folge eben jenes Missbrauchs, dem ich ja sehr deutlich das Problempotential attestiert habe.
Dass gewisse Drogen schon beim ersten Mal abhängig machen, bedeutet, dass bereits der einmalige Konsum ein Missbrauch ist2. Das heisst aber nicht, dass jeglicher Konsum von jeglichen Drogen zwangsläufig ein Missbrauch sein muss. Insbesondere bei legalen Drogen wie Zigaretten, Alkohol oder Medikamenten, die ja ebenfalls psychoaktive Substanzen sind und die um Grössenordungen mehr Schaden anrichten als alle illegalen Drogen zusammen, wird wohl jeder eine Trennlinie zwischen harmlosem, gelegentlichen Konsum und Missbrauch zu ziehen fähig sein.

Von daher ist es auch absurd, sich auf den rechtlichen Status der einzelnen Substanzen beziehen zu wollen und damit den moralischen Status zu rechtfertigen, wie dies gern von Konservativen und Religiösen getan wird3. Interessanterweise tun sie es aber nur in die eine Richtung: Wenn etwas verboten ist, dann ist es automatisch auch moralisch schlecht. Doch wenn etwas erlaubt ist, wie beispielsweise Homosexualität oder Fristenregelung, dann ist das deswegen noch lange nicht tolerierbar.

Dass Religionen den Drogenkonsum in einer Gesellschaft senken, und damit auch den Missbrauch, will ich gar nicht bestreiten.
Die Frage ist nur, wie sie es tut?
Und ob das Wie ethisch okay ist?

Der Islam senkt die Vergewaltigungsrate: Er gebietet den Frauen einen Schleier zu tragen und nicht allein auf die Strasse zu gehen, was die Männer daran hindert auf blöde Ideen zu kommen, und er bestraft die vergewaltigten Frauen, was diese motiviert sich besser vorzusehen (und eventuell auch mehr zu wehren). Und wenn man sich die offiziellen Statistiken anschaut, scheint das wunderbar zu funktionieren. Okay, okay, die Dunkelziffer… Wäre diese Strategie aber okay, wenn sogar die inoffiziellen Statistiken diesen Effekt belegen würden? Ich denke nicht.

Genauso halte ich das pauschale Verdammen von Drogen und die Gleichsetzung von Konsum und Missbrauch für problematisch. Ziel soll es nämlich sein, dass man sich in einer schwierigen Situation richtig verhält, und nicht das Eintreten der Situation kategorisch verhindern zu wollen, um dann – wenn man dennoch rein stolpert – kläglich zu versagen. Mal ganz abgesehen davon, dass der Versuch etwas grundsätzlich zu verhindern, nicht selten mit der Einschränkung von Rechten einhergeht4.
Diese Herangehensweise ist auch aus einer psychologischen Perspektive vielversprechender. Wir wollen uns alle – wie man so sagt – am Morgen im Spiegel in die Augen sehen können. Das können wir selbst dann, wenn wir hie un da ein bisschen schummeln. An unserem Selbstbild moralisch integere Menschen zu sein, ändert das nichts. Wenn wir aber einen gewissen Punkt überschreiten, wo wir unsere „Schuld“ nicht mehr so einfach wegdiskutieren können, hindert uns nichts mehr daran über die Sträng zu schlagen. Ganz nach dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.

Auf die Drogen übertragen, heisst das, wenn man sie pauschal als böse abstempelt, wird man im Falle eines Kontaktes mit ihnen sich selbst ohnehin als Sünder betrachten und dann spielt eh alles keine Rolle mehr. Und da man sich stets allein darauf verlassen hat, gar nicht erst mit ihnen in Kontakt zu kommen, weiss man darüber hinaus noch nicht mal wie man sich schützen muss.
Wenn man dagegen von vornherein auf die Gefahren aufmerksam gemacht wird und lernt, wie man sich gegen diese wappnen kann, ist die Chance wesentlich grösser, dass man sich verantwortungsvoll verhält.
Mag schon sein, dass es auf diese Weise trotzdem häufiger zu Missbräuchen kommt, nichtsdestotrotz ist das meines Erachtens die ethisch bessere Herangehensweise. Man lehrt – im übertragenen Sinne – die Leute das potentiell gefährliche Autofahren, statt es komplett zu verbieten.

Die Diskrepanz zwischen Prinzipien und den dazugehörigen Handlungen

Laut einer Barna-Studie hält bei Evangelikalen nur ein kleiner Bruchteil (4%) eine Abtreibung für moralisch akzeptabel, während es bei den Atheisten eine überwiegende Mehrheit (71%) ist1. Da die Barna Group eine evangelikales Meinungsforschung-Unternehemen ist, gehe ich jetzt mal einfach davon aus, dass diese Zahlen der Wahrheit entsprechen.

Das Center For Reason untersuchte 2006 die Fragestellung, ob Christen wirklich weniger Abtreibungen haben als Nicht-Christen, wie dies von Christen gern behauptet wird. Das hat sich aber nicht bestätigt. Es gibt in diesem Punkt offenbar keinen signifikanten Unterschied zwischen den Religionen (inkl. Nicht-Religionen)2.

Wahre Christen werden hier natürlich einwenden, dass es keine wahren Christen sind, denn wahre Christen haben keine Abtreibungen. (Das gilt aber auch für keine wahren Schotten ;)

Nichtsdestotrotz ist das eine interessante Diskrepanz zwischen den Prinzipien und den dazugehörigen Handlungen. Wenn unmoralisches Verhalten jenes ist, das sich von dem unterscheidet, das man eigentlich für das richtige hält, dann sind Religiöse offensichtlich wesentlich unmoralischer als Atheisten.
Man könnte schon einwenden, dass sich die Atheisten ihre Prinzipien einfach so zurechtlegen, dass sie ihren Anforderungen genau entsprechen, am Ergebnis ändert das jedoch nichts, denn obgleich sie dieser Argumentation folgend jede beliebige Abscheulichkeit moralisch gutheissen könnten, rangieren sie in Kriminalstatistiken klar hinter den Angehörigen von Religionen, die das nicht können.
Vielmehr sieht es so aus, als ob von Christen die Prinzipien sehr oft nur genau so lange hochgehalten werden, wie sie ihnen nicht im Weg stehen. Von daher ist es eigentlich auch nicht weiter überraschend, dass sie sich für ein strengeres Justizsystem aussprechen, damit die Polizei das durchsetzt, wozu sie offenbar selbst nicht in der Lage sind. Aus einer verhaltensökonomischen3 Perspektive wäre eigentlich eine durchaus vernünftige Strategie, wenn man damit nicht auch Leuten seine Wertvorstellungen aufdrücken würde, die sie gar nicht teilen wollen. Das mag – da durch Gott abgesegnet – moralisch vorbildlich sein, ethisch ist es jedoch nicht haltbar.

Impfen : Folge der Spur des Geldes…

Verdienen Impfgegner mit Ihrem Dagegensein Geld? Verdienen die impfbefürwortenden Firmen (Pharma usw.) damit Geld? Wer kann wesentlich mehr Geld für seine Propaganda einsetzen?
irgendwo aus den seichten Tiefen den Internet

Wer Geld an etwas verdient, hat selbstverständlich ein besonderes Interesse an der Sache. Das heisst aber nicht, dass wer weniger Geld an etwas verdient, weniger Interesse daran hätte. Es gibt nämlich noch ganz andere Gründe an etwas Interesse zu haben. Und die können, was die motivierende Wirkung betrifft, die monetären sogar weit hinter sich lassen.

Die Frage ist daher weniger, wie gross das Interesse ist, sondern was es braucht, um es zu verlieren.
Bei finanziellen Interessen verschwinden diese bekanntlich mit schwindendem Profit schnell mal wieder. Bei nicht so einfach quantifizierbaren Interessen neigt man dagegen dazu, sich die Widersprüche recht lang zurecht zu biegen.

Sollten also Impfungen tatsächlich massive Impfschäden verursachen und sollten die Produzenten – wie die Impfleugner beteuern – tatsächlich davon wissen, dann werden diese wohl knallhart kalkulieren, wie sehr teure Vertuschungsaktionen, Wiedergutmachungen aber auch Imageschäden den Gewinn beeinträchtigen können. Und ab einem bestimmten Punkt werden sie die Notbremse ziehen.
Sollten Impfungen jedoch wirklich funktionieren, dann ist es zwar ärgerlich, dass skrupellose Firmen Geld damit verdienen, doch ändern tut es am Verdienst der Impfungen nichts. Dann jedoch stimmen eine ganze Reihe von Überzeugungen der Impfkritiker nicht und ihr Weltbild gerät arg ins Wanken.
Sich eine neue Geldquelle suchen zu müssen, ist doof, doch wesentlich doofer ist es, sich eine neue Weltanschauung zusammenschustern zu müssen.

Wir wollten uns aber nur aufs Geld konzentrieren:

Verdienen die impfbefürwortenden Firmen damit Geld? – Ja.
Verdienen die Impfgegner damit Geld? – Auf den ersten Blick vielleicht nicht. Doch sie propagieren, wie gesagt, mit ihrem Widerstand erfolgreich eine Weltbild, innerhalb dessen, die Produkte, die sie verkaufen, überhaupt erst Sinn machen.

Folgt man dem Geld, gelangt man daher nicht nur zur Pharma1, sondern bald auch mal zur Esoterik2– und die Alternativmedizin3-Szene, aus deren argumentativen Fundus sich die Impfkritik grosszügig bedient und dann ihre eigenen Heilmittel an den Mann bringt. Es ist also nicht so, dass hinter den Impfgegner nicht auch Organisationen mit finanziellen Interessen stehen würden.

Aber vielleicht sind die impfkritischen Interessengruppen ja wirklich ganz im Gegensatz zu den geldgeilen Grosskonzernen allesamt lieb und gegen den bösen Einfluss des Mammon gänzlich immun…

Und apropos Grosskonzerne… wie kommt es eigentlich, dass die böse Pharma4 offenbar genug Geld zusammenkratzen kann um alle Wissenschaftler im Bezug aufs Impfen zu schmieren, die böse Ölindustrie5 aber, welche eigentlich als der einflussreichste Wirtschaftszweig gilt, nicht nicht in der Lage ist die Wissenschaftler im Bezug auf die Klimaerwärmung zum Schweigen zu bringen?

Die unkämmbare Kugel

godGott ahnte von vornherein, dass das mit den Menschen nicht gut kommen würde, und so hat er schon mal vorgesorgt und für sie eine Welt erschaffen, die allein durch ihre Form die Menschen umbringen würde.
Eine Kugel lässt sich nämlich nicht kämmen. Da bleibt immer irgendwo ein Wirbelsturm übrig…

Ich frage mich, was passiert wäre, wenn Adam und Eva die Sache nicht verbockt hätten?
Sie hätten sich fortgepflanzt und früher oder später wäre das Paradies aus allen Nähten geplatzt. Vielleicht wäre es aber auch schon vorher zu Hungersnöten gekommen, weil die Nachfrage der sich exponentiell mehrenden Fauna irgendwann das Angebot der Flora überstiegen hätte. Und wenn sich während einer solchen einer der Bewohner Edens an der Frucht der Erkenntnis vergriffen hätte – als wegen Hunger und nicht aus Neugier – wie hätte Gott da wohl reagiert?
Hätte er ihn trotzdem mit Tod und Verbannung bestraft?
Oder hätte er gleich alle Menschen so bestraft? Von jemandem, der die Erbsünde erfunden hat, würde einen das gar nicht mal überraschen.
Und wären Tod und Verbannung unter solchen Umständen nicht vielleicht sogar eine willkommene Erlösung von der paradiesischen Sardinenbüchse?

Wenn ich mal ne Zeitmaschine habe, reise ich zurück an den Anfang und erkläre der Schlange, dass sie wesentlich mehr Unheil anrichtet, wenn sie Eva nicht verführt. Was hätte sie zu verlieren? Wenn sich meine Prognosen nicht bestätigen, kann der Teufel es ja noch immer auf seine Art durchziehen. Ist ja nicht so, dass es eine Dead-Line geben würde.

 

Okay, ich weiss, oberste temporale Direktive und so.
Aber ist es nicht eine noch heiligere Pflicht der Sternenflotte, wann immer es geht, den Qs eins auszuwischen?

Hat sich schon mal ein Mathematiker die Mühe gemacht zu berechnen, wie gross die Unwahrscheinlichkeit ist, dass ein intelligentes Wesen einen Schöpfungsprozess wie jenen in der Bibel beschriebenen entwickelt1?

Distanzieren von Chapel Hill?

Die Tötung dreier muslimischer Studenten in der US-Universitätsstadt Chapel Hill hat eine Flut von Spekulationen über die anti-islamischen/anti-theistischen Motive des atheistischen Täters hervorgerufen. Als Reaktion darauf veröffentlichten viele atheistische Gruppierungen Stellungnahmen, in denen sie sich vehement von der Tat distanzierten und bisweilen auch zu erklären versuchten, dass die Tat nichts mit dem Atheismus zu tun habe. Hier muss man aber aufpassen keinen wahren Schotten zu machen.

Wenn der Täter seine Tat aus dem Atheismus ableitet – wie absurd die Logik dahinter auch sein mag – , dann ist es eine vom Atheismus ermöglichte Tat. Daran lässt sich dann nicht rütteln1.
Wenn es aber eine nicht religiös motivierte Tat war, dann ist der Umstand, dass der Täter ein Atheist war, lediglich ein Zufall, dem man nicht zu viel Gewicht beimessen kann. Der Atheismus schaffte es offensichtlich nicht eine solche Taten zu verhindern – allerdings erhebt er, im Gegensatz zum Theismus, eigentlich auch gar nicht den Anspruch sowas verhindern zu können. Der Atheismus ist nämlich nicht in der Lage zu sagen, ob etwas richtig oder falsch ist2. Dafür braucht es schon eine Weltanschauung, wie zum Beispiel den Humanismus.

Ich gehe jetzt mal stillschweigend davon aus, dass der Täter sich als Humanist verstanden hat – weil mich das vor grössere Probleme stellt, als wenn er eine andere Weltanschauung vertreten hätte. Der Humanismus schliesst aber Gewalt gegen andere Menschen nicht kategorisch aus3. Es kann durchaus Situationen geben, in denen Gewalt notwendig sein kann. Ich bezweifle jedoch sehr stark, dass es hier der Fall war. Ich bezweifle sogar, dass der Täter, wenn er es im Nachhinein nüchtern betrachtet, es als notwendig bezeichnen wird. Und selbst wenn dem doch so sein sollte, was dann sicherlich bis zu einem gewissen Grad sein Gewissen beruhigen wird, ob er es für eine gute – im Gegensatz zu: für eine bedauerliche, aber leider notwendige – Tat halten wird. Und genau das ist der entscheidende Punkt: Der Humanismus sollte eigentlich nicht fähig sein den Schaden an einer anderen Person durch den höheren Zweck zu heiligen, sprich diesen zu einer per se guten Tat machen, wie dies in Religionen durchaus der Fall sein kann.

Genauso wenig wie sich die Atheisten hier mit dem Falschen Schotten rausreden sollten, dürfen Muslime und Anti-Atheisten die Sache leichtfertig als ein religiös motiviertes Hassverbrechen oder gar als einen Terrorakt interpretieren und Parallelen zu den Attentaten in Paris ziehen. Es kann schliesslich auch nur ein aus dem Ruder gelaufener Streit gewesen sein, bei dem die Opfer zufälligerweise Muslime waren4. Es wären ja nicht die ersten Todesopfer, die Parkplatzstreitigkeiten zur Folge hatten5.

Auch etwas deplatziert finde ich Kommentare wie jenen von „Eda Greggy ist doof“ alias Rechtsanwaltsanwärter Gregor aus Wien, den ich in der Spambox des DisOrganizers entdeckt habe:

puh, ich hoffe du hast du schon mal von den ta­ten dei­nes athe­is­ti­schen Kol­le­gen von Ca­pi­tol Hill dis­tan­ziert. jo .. seine Pos­tings auf Face­book er­in­nern mich an ir­gend­wen .. an DICH!^^
(Link zur Facebook-Seite des Täters entfernt)

Hier wird nicht nur davon ausgegangen, dass es sich nur um ein atheistisch motiviertes Hassverbrechen handelt, obwohl das noch lange nicht geklärt ist, sondern es wird auch suggeriert, dass Leute, die sich über den Glauben anderer lustig machen, wie dies beispielsweise mit den Postings getan wird, die sich auf der Facebook-Seite des Täters (wie auch so gut wie jedes anderen Atheisten) finden lassen, solche Taten gutheissen oder früher oder später sogar begehen werden.

 

Menschen wollen nach solchen Taten eine deutliche Distanzierung jener hören, die gewisse Gemeinsamkeiten mit den Tätern teilen.
Das Problem ist aber, dass sie mit dieser Forderung deutlich ausdrücken, dass sie genau diese Gemeinsamkeit für die Ursache des Verbrechens halten, was in den meisten Fällen leider ausgesprochen naiv ist.

Liebenswürdigkeiten

Vor einigen Jahren las Richard Dawkins ein paar an ihn adressierte Mails vor…

und nun legt er nach…

Sollte man nicht meinen, dass die Religion die sündigen Menschen daran hindert, solche hasserfüllten Dinge zu schreiben? Wofür sonst wäre sie gut?
Und doch sind es allesamt brave Christen, die Dawkins all die Liebenswürdigkeiten geschrieben haben.

Oder sind es vielleicht gar keine echten Christen? Schreiben echte Christen keine solchen Sachen?

Wahrscheinlich nicht, echte Christen schreiben bestenfalls, dass Dawkins ein Kellernazi ist –  was offensichtlich keine Beleidigung sondern lediglich eine Feststellung ist. Auch wenn man vielleicht nicht in der Lage ist Belege für diese These vorzulegen. Ich meine, man wird doch noch seine Meinung äusser dürfen…

Stern von Bethlehem

Jesus sollte eigentlich viel früher schon mal kommen, doch irgendwas beim Umrechnen zwischen prähistorischen und metrischen Einheiten ging wohl schief und der Stern von Bethlehem verfehlte die gewünschte Wirkung.