sit down and talk!

The Doctor: When you fire that first shot, no matter how right you feel, you have no idea who’s going to die. You don’t know who’s children are going to scream and burn. How many hearts will be broken! How many lives shattered! How much blood will spill until everybody does what they’re always going to have to do from the very beginning — sit down and talk! Listen to me, listen. I just — I just want you to think. Do you know what thinking is? It’s just a fancy word for changing your mind.

Bonnie: I will not change my mind.

The Doctor: Then you will die stupid.

Der 12. Doktor in The Zygon Inversion.

Die Anschläge von Paris hatten nichts mit Religion zu tun. Das hoffe ich zumindest. Denn dann kann man sich hinsetzen und sprechen und seine Meinung ändern.
Wenn es aber doch mit Religion zu tun hat, dann wird das leider nichts mit Meinung ändern, weil man ja schon die einzig wahre Meinung hat.

In Ländern, wo gewisse Stimmen unterdrückt werden, wird die Art und Wiese, wie sich diese Stimmen dennoch Gehör zu schaffen versuchen, als Terror bezeichnet.
Ich weiss nicht, ob das hier auch so ist. Und ich weiss nicht, was diese Stimmen sagen wollen. Ich befürchte, dass sie ihre antiquierten Moralvorstellungen allen anderen aufdrücken wollen, respektive dass sie uns daran hindern wollen, sie daran zu hindern, aber vielleicht täusche ich mich. Hoffentlich täusche ich mich.

 

2 Replies to “sit down and talk!”

  1. Die Vorstellung mit den Drahtziehern von terroristischen Anschlägen an einen Tisch sitzen zu müssen, scheint absurd, weil es ein falsches Signal ist, weil damit vermittelt wird, dass man sich auf diese Weise Gehör verschaffen kann.

    Die Terroristen sind aber nur die Spitze des Eisberges, die getragen wird von einer stummen Masse. Diese ist es, die bestimmt, welcher Teil an der Oberfläche rausschaut. Die muss gehört werden.

    Wir müssen zeigen, dass man sich auch auf eine andere Art Gehör verschaffen kann.

  2. Klar gibt es kleine, isolierte, radikal extremistische Gruppen.
    Doch wenn sie wirklich isoliert sind, wird ihnen jeder, den sie verliert, fehlen.
    Ich bezweifle, dass die getötenen Terroristen in Paris in ihre Gruppe ein grosses Loch schlagen werden. Ich fürchte es hat genug, die nachrücken können. Eben weil diese zwar radikal extremistisch sind, aber eben nicht isoliert.

    Wie isoliert man solches Gedankengut? Indem man andere Wege anbietet, denke ich.

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