Rendertitten

U1_babeHeute las ich einen Artikel, der sich kritisch gegenüber den Miss Digital World Wahlen äusserte. Ich will dem hier weder beipflichten noch wiedersprechen, alles worum es mir hier geht ist die Tatsache, dass die Masse jener Pixelbabes 90-60-90 sind und zwar bis auf die 100. Kommastelle genau!

Blumen

Was ist der Unterschied zwischen dem, einem Mädchen Blumen zu schenken und sie einem Mann zu geben? Mal abgesehen von der eigenen Absicht natürlich!
Im Gegensatz zu Männern schnippeln Frauen immer an den Blumenstielen rum! Sie tun es, damit sie länger halten, sagen sie. Das glaube ich aber nicht. Mich beschleicht viel eher das Gefühl, dass sie damit einzig und allein unsere Kastrationsängste schüren wollen.

Der Zapping-Code

In der heutigen Zeit ist ein Geheimnis keine Frage des Verschüsslungscodes mehr, auch wenn man dies den Ahnungslosen Weiss zu machen versucht. Heute ist es viel mehr eine Frage des Versteckens: Was der andere nicht findet, das kann er auch nicht entschlüsseln.

Kürzlich habe ich ein sehr raffiniertes Versteck gefunden: Das Fernsehn. Wenn man in der richtigen Geschwindigkeit durch die richtigen Kanäle zappt, so werden einem Wort für Wort Dinge verraten, von deren Existenz man nicht mal zu träumen gewagt hätte.
Natürlich müssen SIE verhindern, dass man wie ich durch Zufall den Rythmus findet, und deshalb wursteln sie überall die Szenen mit den nackten Frauen rein um uns aus dem Rythmus zu bringen.

Quittenschnaps II

Und wieder verschlug es mich an eine Feierlichkeit, wo Quitten eine Rolle spielten. Diesmal in Form – wen wunderts – von Quittenschnaps, den ich kriegte. Er war auch ziemlich lecker, doch schmeckte er nicht wirklich nach dem Inhalt der Döschen die man oft auf dem Frühstückstisch von Hotels findet. Die Beinaheunübersetzbarkeit blieb, genau wie meine Überzeugung, dass die Vorstellung, dass Quitten auf Bäumen wachsen, einfach nur lächerlich ist.

Quittenschnaps I

Bei einer Feier, die nebenbei in einem entfernten Zusammenhang mit dem SmUP stand (welche tut das nicht?), kam unter anderem die Beinaheunübersetzbarkeit von Quittenschnaps zur Sprache. Mir ist natürlich klar, dass das Genie der Menschen durchaus fähig ist aus ALLEM Schnaps zu machen, aber dass man diese Kunstfertigkeit auch auf diese kleinen Döschen mit Jam, die man nur auf dem Frühstückstisch in Hotels findet, zutrifft, überraschts mich dann doch ein bisschen. Dass es eine Frucht namens Quitte gibt, halte ich nämlich lediglich für ein Gerücht.
Und während wir damit herumprahlten, wer von uns welchen Prominenten kennt (ich sah mal Roberto Blanco auf der Bahnhofstrasse – damit liess ich alle anderen weit hinter mir), spazierte mirnichtsdirnichts Polo Hofer in die Bar. Das bedeutete unentschieden. Mist!

Die Welt wird immer grösser

Gestern bin ich auf dem Kloster Fahr Weg der Limmat entlang spaziert und da begegne ich doch tatsächlich einem Kerl, den ich 3. Grades kenne – das heisst, ich kenne jemanden, der jemanden kennt, der diesen Kerl kennt. Wir haben uns die Hände geschüttelt, Freundlichkeiten ausgetauscht und sind dann beide weiter unseres Weges gegangen.

Diese Begegnung, respektive das achtlose Vorbeigehen an allen anderen Ausflüglern löste eine seltsame Erkenntnis aus: Die Welt ist verdammt gross und das SmUP ist noch eine ganze Nase davon entfernt, die ganze Welt abzudecken, geschweige denn Zürich allein.

Lord of the Rings

Als ich heute morgen am Meierhofplatz in Höngg auf den Bus gewartet habe, sass im Fenster des Claro-Ladens (draussen nicht drinnen) ein Mädchen und las im Herrn der Ringe. Das umwerfende an der Komposition war, dass ihre Pumps im gleichen giftig grünen Ton gehalten waren wie der Einband des Buches. Das nenne ich literarische Aufopferung.

Olympische Disziplinen

Dressurreiten und Synchronschwimmen verlangt Pferd und Reiter zweifellos eine ganze Menge ab, sie jedoch als olympische Disziplinen zu betrachten schiesst meines Erachtens doch ein bisschen am Ziel vorbei.
Sportarten, wo der schnellere gewinnt oder der, der weiter springt oder pinkelt, kann ich ja noch akzeptieren, aber bei allen anderen ist eine objektive Bewertung im Grunde doch die reinste Illusion. Man überlässt die Entscheidung Experten und akzeptiert, dass die schon wissen werden, was gut und was böse ist… Ist deutlich geworden, worauf ich hinaus will?

Der Zaubertrank des Superman oder Lapsang Souchong rettet die Welt

Wie Insidern allgemein bekannt sein dürfte, ist Lapsang Souchong (chinesisch 正山小種 / 正山小种) der von Superman bevorzugte Tee. Weniger bekannt, wenn auch nicht minder wichtig, dürfte die Tatsache sein, dass dieser Tee neben einem wirklich ausgezeichneten, rauchigen Geschmack auch noch einen nicht zu ignorierenden Drang zum Wasserlassen entfaltet.
Vor allem der zweiten Qualität wollen wir nun unsere Aufmerksamkeit schenken, denn dies ist , was Superman zum wirklichen Helden macht.
Wir alle kennen Superman und wissen was er für Lois, Metropolis und nicht zuletzt die ganze Welt tut: Rettet hier ein Kätzchen vom Baum, bewahrt da einen Zug vor dem Entgleisen und hilft dort einer Oma über die Strasse. Diese Taten sind zwar durchaus lobenswert, aber einen Superhelden machen sie aus Clark Kent deshalb noch lange nicht. Ja nicht einmal die Tatsache, dass er das alles fliegend vollbringt, ändert daran etwas, eher im Gegenteil.
Was macht nun aber Superman zum Superhelden? Die Strümpfe sind es nicht, denn in denen sieht Lois wesentlich besser aus. Der rote Umhang ist es auch nicht, denn auch in dem sieht Lois wesentlich besser aus. Das Fliegen vielleicht? Auch nicht, denn wie jeder Mann gern bestätigen wird, ist es Lois, die eleganter über die Szene schwebt. Tatsächlich ist es die Fähigkeit all die guten Taten zu vollbringen und zwar nachdem er vorher eine Tasse Lapsang Souchong getrunken hat.
Wenn die Natur ruft ist für jeden normalen Menschen, die Moral erst mal sekundär. Nicht so für Superman, der Druck mag noch so gross sein, das Kätzchen hat stets Vorrang.
Seien wir doch ehrlich, ist es nicht so, dass uns immer just in dem Moment der Harndrang überkommt, wenn wir gerade die Gelegenheit hätten, die Welt zu retten? Das kann, ja, das darf man uns aber nicht zum Vorwurf machen, denn wir sind ja keine Superhelden.

Diesen spekulativen philosophischen Gedanken möchte ich nun noch eine paar äusserst reale Fakten hinzugesellen: Dass Superman auf Kryptonit sehr empfindlich reagiert, ist allseits bekannt. Weshalb dem aber so ist, war eine lange Zeit die in der Wissenschaft am heissesten diskutierte Frage. Nun hat sich aber herausgestellt, dass Kryptonit auf Superman wie eine Art Harndrangenthemmer wirkt. Das heisst konkret, dass die Kryptonit-Strahlung bei Superman die Produktion des Hormons Dekroonzaphsolin verhindert, das die für Harndrang zuständigen Neurotransmitter blockiert.
Das ist sowohl der Grund für den sauren Gesichtsausdruck wie auch für die uns allseits bekannte, harnbedingte Unfähigkeit auch nur die geringste selbstlose Tat zu vollbringen.
Also bräuchte er eigentlich nur in die Ecke zu pissen…
Aber er trägt ja Strumpfhosen und da gelten andere Regeln.
Dass es ihm jetzt aber nur nicht in den Sinn kommt, Strapse zu tragen. Tatsächlich würde auch in ihnen Lois entscheidend besser aussehen.

Gipfeltreffen der Miniaturanten

Duncan Watts, seines Zeichens Guru über Kleine Welten, hielt an der ETH einen Vortrag zum Thema Six Degrees of Separation. Eine kleine Delegation von SmUPianern pilgerte an die Veranstaltung und nutze das Apero danach für einen kleinen Meinungsaustausch mit Duncan. Ganz besonders gefiehl diesem die Idee mit dem Cappuccino, den man mit jedem anderen trinken gehen kann. Bei uns tat es aber auch ein Glas Weisswein.