Wort-Budget

Mir ist aufgefallen, dass ich hier in Argentinien, da der Sprache nicht allzu mächtig, nur relativ selten das Wort an jemand anderen als an meine Freundin richte. Begegne ich dann aber mal jemandem, der mich versteht, so neige ich – ehrlich gesagt – ein bisschen zum Quasseln.
Ich hege den leisen Verdacht, dass jeder ein Pensum an Worten hat, die er täglich loswerden sollte. Natürlich kann man den Pegel über längere Zeit auf ein anderes Niveau bringen, aber kurzzeitige Zuviels oder Zuwenigs haben zweifellos irgendwelche Nebenwirkungen. Welche das sind, ist wohl von Person zu Person verschieden, und ob sie schädlich sind, ist wohl ebenso unterschiedlich.

Mal sehen…

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