Spinner auf Kaffee

In seiner Einleitung zum ersten ZmittagsLabors erwähnte Stephan Sigrist die berühmten koffeinierten Spinnennetze. Eine durchaus amüsante Anekdote, insbesondere wenn man unauffällig einfliessen lässt, dass das World Wide Web von einer Horde kaffeesüchtiger Nerds gewoben wurde, nichtsdestotrotz ist Vorsicht angebracht.
Daraus, wie etwas aussieht, lassen sich nämlich nicht immer Rückschlüsse darauf ziehen, wie dieses etwas entstanden ist. In diesem Fall ist nicht gesagt, dass das Koffein mehr schaden angestellt hat als das Cocain, denn womöglich hat das Koffein nur eine Funktion beeinträchigt, deren Konsequenzen gross war, während ein anderer Stoff viele Funktionen beeinträchigt hat, die einfach im Zusammenhang mit der Netzkonstruktion nicht so zum Tragen kam.
Auch sollte man sich hüten daraus Rückschlüsse auf die Menschen zu ziehen, denn die Metabolismen reagieren womöglich auf verschiedene Inputs womöglich völlig verschieden. Man denke nur daran wir unterschiedlich allein schon in der Spezies Mensch verschiedene Populationen auf verschiedene Einflüsse wirken, beispielsweise Alkohol.

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