Eda Gregr
21.01.2016 um 13:04

Österreichs Idee die Flüchtlinge auf eine fixe Zahl zu begrenzen ist grandios! Grandios, weil sie ganz offensichtlich aus Literatur/Film übernommen wurde, konkret dem SciFi/Fantasy Genre. Und wenn sich die Politik der Erkenntnisse aus der Science Fiction bedient, dann kann das nur grandios1 sein.

Viele Geschichten spielen mit dieser Thematik, sie laufen aber immer auf die folgenden vier archetypischen Konstellationen hinaus:

  • Auf einem Generationenschiff wie der Yonada hat es nun mal nur eine begrenzte Zahl Kojen.
  • Die Schlumpfmagie lässt nur 100 Schlümpfe zu (jetzt mal von Schlumpfine abgesehen, aber die ist auch eine Blondine und da gelten ganz andere Gesetze).
  • Brigadoon, das aufgrund eines Segens nur alle 100 Jahre für einen Tag erscheint, fehlt die Gelegenheit neue Bewohner aufzunehmen.
  • Die wilde 13, es sind 12 Piratenbrüder und einer von ihnen ist der Kapitän. Also 13.

Immer bedingt durch eine beschränkte Zahl an Ressourcen: Platz, Magie, Zeit und mathematische Kapazitäten.

Interessant auch wie die konstante Zahl bewahrt bleibt. Durch Geburtenkontrolle, kombiniert mit der extensiven Benutzung der Luftschleusen, durch Verstecken, durch Abwesenheit und durch falsch Zählen.

Wie wird man es Österreich umsetzen2? Wenn ein neuer Flüchtling kommt wird der älteste (oder überflüssigste) Österreicher auf der anderen Seite raus geschmissen? Wenn ein paar Flüchtlinge in einen Bezirk einmarschieren, wird dieser dann aus Österreich ausgegliedert? Zählt man falsch? Oder tragen ab heute alle Österreicher blaue Mützen?

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Eda Gregr
21.10.2015 um 04:29


Heute ist der Tag, an dem Marty McFly uns aus der Vergangenheit besuchen kommt.

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Eda Gregr
20.06.2015 um 17:04

godScience-Fiction (SciFi), so wie ich es verstehe, ist ein Genre von Literatur und Film, in dem man sich mit den Konsequenzen einer hypothetischen Entwicklung auseinander setzt.
Das heisst, man versucht die Folgen von Erfindungen wie des Teleportierens, der überlicht-schnellen Raumfahrt, etc. bis ins letzte Details durchzuspielen und damit nicht selten auch die moralischen Dilemmas freizulegen, die einem im alltäglichen Leben sonst nicht ins Auge springen. Hierbei handelt es sich gewissermassen um die literarische Form des philosophischen Werkzeuges Extremsituationen zu kreieren, anhand derer man Ideen quasi unter Laborbedingungen auf ihre Tüchigkeit überprüft.
Im Gegensatz zur Fantasy, wo man ebenfalls mit abgeänderten Prämissen spielt, legt die SciFi allerdings mehr wert auf die wissenschaftliche Konsistenz. Sprich, Physik, Chemie, Biologie/Genetik und Psychologie sollen tatsächlich funktionieren – was je nach den Interessen und Fähigkeiten des Autors mal besser und mal weniger klappt.
Im Film tun sie sich meines Erachtens diesbezühlich meist ziemlich schwer, weshalb ich Star Wars, Star Trek und Firefly – ungeachtet derer unbestrittener Qualität – nicht guten Gewissens zur Science Fiction zählen kann. Um dem aus dem Weg zu gehen unterscheide ich zwischen Science Fiction und Hard Science Fiction, wobei ich zumindest bei letzterer nicht bereit bin die logischen Fehler einfach durchzuwinken.

Analog möchte ich gern die Literaturform, die ich hier im DisOrganizer mit meiner Religionskritik regelmässig exerziere, gern als Theology-Fiction (TheoFi) bezeichnen und sie als ein Sub-Genre der SciFi verstanden haben. Hier werden theologische Ideen als real angenommen und dann wird geschaut, welche soziologischen, ethischen und auch naturwissenschaftlichen Folgen das Ganze haben müsste.

Das darf natürlich nicht mit der Theologie selbst verwechselt werden, welche hier lediglich als Inspiration dient. Die ist zwar auch Fiktion, kümmert sich aber – wie aus der TheoFi deutlich hervor geht – keinen Deut um Koheränz und Konsistenz.

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Eda Gregr
11.03.2014 um 20:27

Douglas Adams

Das Universum hüpfte in die Höhe, gefror, zitterte und dehnte sich in alle möglichen unvorhergesehenen Richtungen aus.
zufällig von Ava ausgewählt

 

 

 

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Eda Gregr
21.01.2014 um 11:45
Entroskop 2

Entroskop : Entropie normal

Die Vertreter des Intelligent Design können nicht glauben, dass allein die natürlichen Mechanismen all die komplexen Strukturen, denen wir überall in der Natur begegnen, erzeugt haben können. Mal abgesehen davon, dass man daraus, dass man sich nicht vorstellen kann, wie etwas natürlich hätte entstehen können, nicht folgt, dass es demzufolge natürlich nicht entstanden sein kann (argumentum ad ignorantiam), müssten die Momente, in denen diese komplexen Strukturen übernatürlich entstanden sind, aussergewöhnlich aussergewöhnlich gewesens ein.

Da die Vertreter des Intelligent Design sich nicht über das Wesen des Designers äussern können und wollen, brauchen diese Strukturen nicht notwendigerweise übernatürlich entstanden zu sein, bloss irgendwie von ausserhalb des Systems induziert. Doch das ändert nichts daran, dass der Moment und Ort der Entstehung des neuen Designs eine markante Anomalie in der Entwicklung darstellt.

Und ich behaupte, dass sich solche Anomalien – so wirklich von Aussen rumgepfuscht wurde – irgendwie aufspüren lassen müssten.

Die einfachste Möglichkeit eines Designs wäre wohl, dass ein Ausserirdischer wie Slartibartfast auf die Erde kam und erkannte, dass die Entwicklung irgendwie ins Stocken geraten ist und einfach nicht weiter kommt. Und statt dass er sich an die oberste Direktive der Sternenflotte hält, konstruiert er hilfsbereit, wie er ist, kurzentschlossen einen Flagellanten-Motor (sic!), setzt ihn ein und überlässt die Evolution wieder sich selbst. Nun ja, zumindest fast, denn es braucht wohl noch für eine gewisse Zeit lang metaphorische Stützräder, denn das Leben kann manchmal grausam sein und ganz tolle Ideen einfach unter einem grossen Felsbrocken begraben.

Anomalien welcher Art wäre in diesem Fall zu erwarten? Man würde Überbleibsel von Warp-Signaturen im Orbit finden können. Fussabdrücke, Latrinen oder zumindest Transporter-Rückstände am Ort des Geschehens.
Und wenn es etwas göttlichere Wesen gewesen wären, die bloss lokal die Naturgesetze ausser Kraft gesetzt hätten, um die Evolution gleich einer Kugel sicher durch eine zu holprige Kugelbahn zu steuern, dann hätte auch das Spuren Spuren hinterlassen: Einen Falz in der Raumzeit, Diskrepanzen in parallelen Lichtstrahlen oder krumme Bananen.

Entroskop 1

Entroskop : Entropie verringert

Und selbst wenn die Natur lediglich so eingerichtet wäre, dass sie in ausweglosen Situationen die Wahrscheinlichkeitsverteilungen geschickt verbiegt, so liesse sich auch das relativ einfach feststellen, indem die Natur in eine ausweglose Situation bringt und dabei das Entroskop beobachtet.
Ein Entroskop ist ein ein je zur Hälfte mit Reis und Linsen gefülltes, fest verschraubtes Marmeladenglas, welches, wenn geschüttelt, dadurch, dass Linsen und Reis schön getrennt sind, ein untrügliches Zeichen dafür ist, dass der „Intelligente Designer“ in der Nähe ist.

Oder Aornis Hades.

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Eda Gregr
03.12.2013 um 16:34

(via The Atheist Pig)

Eine Welt zu erschaffen, der man auch ansieht, dass sie von einem lieben Gott erschaffen wurde, ist keine triviale Herausforderung, es aber besser als Jehova hin zu kriegen ist nicht weiter schwer. Alles was man braucht, ist, dass Gott immer mal wieder ein bisschen aktiv wird. Jemanden zu lieben bedeutet ja, ihm zu helfen, wo es geht, nicht einfach abzuwarten und zu hoffen, dass alles gut läuft.
Andernfalls bedürfte es eines gänzlich anderen physikalischen, biologischen, psychologischen und reproduktiven Setups um nicht über kurz oder lang in Naturkatastrophen, Epidemien, Kriegen und Hungersnöten zu enden.

Witzigerweise hat aber Gott noch „eine“ weitere Welt mit einem völlig anderen Setup erschaffen, der man auch tatsächlich ansieht, dass sie von einem lieben Gott erschaffen wurde: das Paradies (sowohl der Garten Eden als auch der Himmel).
Dort gibt es keine Meteoriten und Erdbeben, keine Viren und Bakterien, nur nachweislich liebe Menschen und keine Fortpflanzung.

Dann gibt es noch eine dritte Welt, die Hölle. Und die sieht ziemlich genau so aus, als sei sie von einem sehr, sehr bösen Gott erschaffen worden. Was natürlich nicht stimmt. Ihre Erschaffung wurde lediglich von einem lieben Gott nicht verhindert.

Sollte es uns nicht stutzig machen, dass Jehova eine Welt nur dann wie eine Welt, die ein lieber Gott erschaffen hat, aussehen lassen kann, wenn sie nur von Speichelleckern bevölkert wird?
Und wenn man sich anschaut, was der Teufel auf die Beine gestellt hat, bedarf es offensichtlich gar keiner Allmacht um eine Welt erschaffen zu können.

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Eda Gregr
23.11.2013 um 00:00

DownloadHeute läuft die Zeit nicht chronologisch…

Genau heute vor 50 Jahren flackerte mit William Hartnell der erste Doktor über den Äther.


Doctor Who – An UnEarthly Child

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Eda Gregr
22.11.2013 um 00:59

Vampire sind cool. Sie sind zwar nicht real, aber es lassen sich spannende Geschichten mit ihnen erzählen. Das gleiche gilt für Werwölfe, Zombies, Gott oder auch Elfen, Einhörner und Conan den Barbaren.

Dann gibt’s natürlich auch reale Persönlichkeiten, die sich in die unterschiedlichsten Geschichten verirren. Keine SciFi-Serie, die sich nicht mal an einem Mord an Hitler versucht hätte. Und auch Salah ad-Din Yusuf ibn Ayyub ad-Dawīnī – hierzulande besser bekannt als Saladin, Albert Einstein oder Kleopatra tauchen immer mal wieder auf.

Es ist Ehrensache, dass man den realen Persönlichkeiten zumindest ein Pfitzelchen Authentizität erhält. So sollte Saladin Sand aus den Schuhen rieseln, Einstein irgendwie was weises sagen und Kleopatra eine wundervolle Nase haben.

Wenn jedoch die Evolution in Serien und Film auftaucht – meist in Form einer nächsten Stufe wie bei den X-Men – , dann stehen einem regelmässig die Haare zu Berge. Das ist zwar an sich schon mehr als bloss bedenklich, doch noch wesentlich schlimmer ist, dass die Kreationisten und Anhänger des Intelligent Design genau diese Karikaturen vor Augen zu haben scheinen, wenn sie über die Evolution herziehen.

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Eda Gregr
18.11.2013 um 12:54

Stellen wir des Arguments wegen einfach mal die folgenden beiden Prämissen über die Piratenpartei auf:

  • Von allen Parteien haben wohl die Piraten die wenigsten Skrupel kopiergeschütztes Material aus dem Netz runter zu laden.
  • Von allen Parteien hat wohl die Piraten den grössten Anteil an Trekkies.

 

Böse Zungen behaupten ja, dass die Deillegalisierung ihres Filesharingverhaltens überhaupt der Grund war die Piratenpartei zu gründen. Doch muss man zu ihrer Verteidigung anmerken, dass das Richtige selbst dann das Richtige ist, wenn es ursprünglich aus nicht ganz so edlen Motiven gefordert wurde.

Eine weitere Forderung der Piraten ist die Stärkung der Bürgerrechte und da insbesondere der Privatsphäre. Das zeugt allerdings von einer gehörigen Portion Schlitzohrigkeit, denn für den Fall, dass sich die Legalisierung von Privatkopien sich nicht durchsetzen lassen sollte, entzieht man den Behörden vorsorglich die Möglichkeit Verstösse auf legalem Weg herauszufinden.
Insofern ist das Parteiprogramm eine Absicherung für alle Eventualitäten. Und wenn alles andere nicht wirkt, kann  man sich immer noch auf die parlamentarische Immunität berufen.

Doch selbst wenn die Piraten allesamt verschlagene Seebären wären, so bedeutet das nicht im Geringsten, dass eine Reform des Urheberrechts, des Patentrechts und der Bürgerrechte nicht dringend notwendig ist. Die Piraten würden davon profitieren, doch das sollte uns nicht die Augen davor verschliessen lassen, dass auch alle anderen davon profitieren würden.

Und vielleicht würden wir in einer nicht allzu fernen Zukunft in einer schönen neuen Gesellschaft leben, wie sie die Trekkies an ihren Wochenenden nachspielen.
Es entbehrt aber nicht einer gewissen Ironie, dass es mit der Privatsphäre im Star Trek Universum nicht mehr sehr weit her ist. Man hat zwar die volle Entfaltungsmöglichkeit, doch aufgrund der Technologie weiss man zu jedem Zeitpunkt, wer was wo macht. Und nur der Edelmütigkeit ist es zu verdanken, dass diese Informationen nur in wirklich sehr dringenden Fällen angezapft werden.
Nicht nur weiss man, wie gesagt, wer was wo macht, man kann auch ganze Raumschiffe und Planeten scannen, den ganzen Körper durch medizinische Trikorder checken und einfachere Eingriffe zum Wohl des Gebeamten und aller anderen automatisch durch den Transporter durchführen lassen. Und nicht zuletzt speichert man auch alle seine Log- und Tagebücher auf dem gleichen System.
Und niemand stört sich an dieser allgegenwärtigen Überwachung.

Selbst die Trekkies unter den Piraten nicht.

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Eda Gregr
12.11.2013 um 23:54

Ich habe die Superhelden bisher vor allem in ethischen Fragen kritisiert, resp. beraten, doch auch die Superkräfte an sich bergen gewisse Probleme. Ganz fundamentale Probleme, die man nicht so einfach ignorieren sollte, wenn man auch nur einen Pfitzelchen Wert auf Plausibilität legt.

TEDed – Superhero Sciences

Und damit hätten wir wohl auch ein für alle Mal den Beweis erbracht, warum Superhelden Comics nicht der Science Fiction anzurechnen sind. Nicht dass dort die Physik stets bis ins letzte Detail aufgehen würde, doch so schnell sollte sie definitiv nicht ins Schlingern kommen. Schade eigentlich.

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Eda Gregr
06.11.2013 um 01:12

Wie esoterisch dürfen die Methoden in einer Berufsberatung sein? Wenn man zu einem Astrologen geht, dann ist das okay, denn man ging ja zu ihm, um genau das zu erhalten. Doch wenn man einem „seriösen“ aufsucht, der seine Methoden als wissenschaftlich fundiert verkauft, dann sollte man doch eigentlich erwarten dürfen, dass sich der Berater nicht des Barnum-Effekts bedient.

Der Myers-Briggs-Typenindikator wird gern als wissenschaftlich überprüftes Instrument zur Reflexion einer Persönlichkeit verkauft, wobei irgendwie stets unerwähnt bleibt, dass zahlreiche Studien gegen die Existenz von Typen sprechen.
Ich will ja nicht bestreiten, dass einem hier eine Perspektive und ein Vokabular zur Selbstreflexion zur Verfügung gestellt wird und dass dieser Diskurs mit sich selbst durchaus positive Effekte haben kann. Doch solange die Gültigkeit nicht von Studien eindeutig bestätigt ist, ist es höchst problematisch verbindliche Schlussfolgerungen daraus ziehen zu wollen, wie dies beispielsweise im angloamerikanischen Raum beim Einstellungsprozess gebräuchlich ist. Dann könnte man genauso gut auch astrologische Gutachten als Basis nehmen.

Ich halte diesen Missbrauch wissenschaftlicher Zuverlässigkeit für äusserst bedenklich. Allein schon, weil die Wissenschaft gar keinen endgültigen Anspruch auf Zuverlässigkeit anbietet.
Und ich denke nicht, dass die Wirksamkeit drunter leiden würde, wenn man die Sache ehrlich kommuniziert. Selbst dann nicht, wenn man die Persönlichkeitstypen Star Wars Charakteren zuordnen würde. Ganz im Gegenteil.
Ausser man ist ein INTJ, dann hat man aber ohnehin die Arschkarte gezogen.

noch weitere Persönlichkeiten aus Film und Literatur:
TypeLogic
Examples of Myers-Briggs Personalities in Stories
Myers-Briggs Type Indicator Types (bei einigen hats eine ganze Liste von Namen)

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Eda Gregr
01.11.2013 um 00:00

DownloadAnd the 23rd is the Day of the Doctor!


The Day of the Doctor – 50 year trailer – #SaveTheDay

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Eda Gregr
03.10.2013 um 13:58

Heute Abend auf RTL Helden – Wenn dein Land dich braucht, ein Katastrophenfilm, wo das Unglück im CERN seinen Anfang nimmt.

Ich liebe solche Filme. Was die wissenschaftliche Plausibilität betrifft, ist das alles natürlich ausgemachter Blödsinn. Was die Wirkung angeht, so ist das äusserst bedenkliche Propaganda. Alles in allem also wohl eher etwas, was man dem Publikum lieber vorenthalten sollte.
Nichtsdestotrotz werden wohl nirgends die Träume und Ängste der Menschen besser dargestellt als in solchen Blockbustern (wenn man diesen Begriff für RTL-Produktionen überhaupt verwenden darf).

Wenn man etwas verändern will, muss man genau hier ansetzen. Denn das ist es, was das gemeine Volk über die Gesellschaft und die Wissenschaft denkt. Verschwörungen, Helden und Nerds in weissen Kitteln.
Nicht dass man glauben würde, dass es wirklich so ist.
Man denkt lediglich, dass es so wohl wahrscheinlicher ist als die Realität.
Und das ist bedenklich. Es zeigt nämlich, dass ein immer noch mythisches Weltbild mit moderner Technik kollidiert.
Es zeigt, dass das Konzept, dass Ereignisse nicht die Folge von Heldentaten einzelner sind, sondern aus den Handlungen vieler erwachsen, noch nicht wirklich verstanden wurde.

 

 

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Eda Gregr
28.09.2013 um 09:47

todessternEin paar Studenten von der Lehigh University haben sich mal überlegt, wie viel es wohl kosten würde den Todesstern aus Star Wars zu bauen. Sie kamen dabei auf ungefähr 852,000,000,000,000,000 Dollar. Doch das ist nur der Preis für den benötigten Stahl, hochgerechnet aus den heutigen Produktionskosten. Was sie nicht bedachten, ist, dass sich bei einer solchen Grosslieferung sicher ein paar Prozente Mengenrabatt rausholen liesse.
Was sie auch nicht mit einkalkulierten, ist der ganze High Tech Schnickschnack. Schliesslich stellt die Aufgabe einen ganzen Planeten in die Luft zu sprengen (wie wir wissen) eine nicht zu unterschätzende Herausforderung an die Ingenieurskunst dar. Was aber die Energiekosten für das Rumballern betrifft, so wird man das sicherlich  zu den Unterhaltskosten rechnen dürfen.

Fast noch interessanter als die Frage nach den Kosten ist meines Erachtens die Frage, wie man das politisch realisieren könnte? Das Parlament würde den Bau dank der Lobbyarbeit von Militär und Stahlindustrie ohne Zweifel schnell durchwinken. Doch ich bin sicher, dass die SVP ein Referendum ergreifen würde. Der Todesstern dient zwar der heiligen Kuh Landesverteidigung und durch das Zerstören der richtigen Planeten liesse sich sicher auch die Flut der Asylanten eindämmen, doch 771.7 Billiarden Franken (Umrechnungskurs vom 28.9.2013)  reissen schon ein merklichen Loch in die Haushaltskasse.
Andererseits, dass die SVP mal mit der GSoA zusammenspannen, erscheint mir fast noch unwahrscheinlicher als der Gedanke, dass die SVP gegen sowas nicht das Referendum ergreift.

Eine offene Frage bleibt: Wie hätte wohl das Schicksal des Todessterns ausgesehen, wenn die Rebellen von der SVP regiert würden?

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