Eda Gregr
10.07.2017 um 16:30

Am 22. Juni 2017 habe ich exklusiv über den Baum berichtet, dessen Zapfen Einstein auf die Idee mit der (speziellen) Relativitätstheorie hätte bringen können. Und heute wird der Baum untersucht. Kann das ein Zufall sein?

Wer will einen Einsteinschen Zapfen Bruder kaufen?
Wer weiss, wie sich der Preis entwickeln wird, wenn erst die Ergebnisse der Untersuchung publiziert werden?

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Eda Gregr
22.06.2017 um 07:12

Sind zwei Äpfel vom selben Baum Brüder?

Der Legende nach war es ein Apfel, der Isaak Newton auf den Kopf fiel und ihn damit auf die Idee mit der Schwerkraft brachte. War der Apfel ein Ausnahmetalent oder hat es die ganze Familie1 drauf?

Eine ähnliche Legende über Einstein und speziell über die Relativitätstheorie gibt es zwar nicht, doch ich weiss, dass zu der Zeit als diese in ihm reifte, gleich neben dem Gebäude, in dem er lehrte, ein Mammutbaum stand. Und er steht dort noch heute. Und ein Bruder des Zapfens, der Einstein seinerzeit auf die richtige Spur hätte gebracht haben können, liegt nun vor mir auf dem Tisch.

EinsteinZapfen

Will ihn jemand kaufen?

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Eda Gregr
30.03.2015 um 17:38

Wie soll ich aus der Erfahrung etwas lernen, wenn ich nicht weiss, wie es gekommen wäre, wenn ich mich anders entschieden hätte?

Wenn die Welt tatsächlich so wäre, wie es diese eine verrückte Hypothese vorschlägt, der zufolge sich das Universum bei jeder Entscheidung in parallele Universen spaltet, welche sich allein durch die Varianten eben jener Entscheidung unterscheiden, und wenn es eine Möglichkeit gäbe in die parallelen Welten reinzuschauen um die Konsequenzen der anderen Entscheidungen zu sehen, dann wäre das Dilemma gelöst: Wir könnten aus unseren Erfahrungen1 lernen (und endlich hätten Erfahrungsberichte tatsächlich das Gewicht, welches Scharlatane ihnen bisher irrtümlich zugesprochen haben).

Wenn ich Gott wäre und mir etwas aus den geistigen Kapazität meiner Kreaturen machen würde2, dann würde ich sicherlich ein Universum erschaffen, in welchem man auch die Konsequenzen der nicht getroffenen Entscheidungen sehen könnte. Vielleicht durch spezielles Fenster oder so.

Auf diese Weise würden die Menschen aus ihren Fehlern lernen. Entsprechend fallen dann mit der Zeit gewisse bescheuerte Entscheidungen weg, wodurch man sich dann auch eine Menge an Universen sparen könnte3.
Die Universen dieses Multiversums liessen sich dann entsprechend ihrer Lernfähigkeit sortieren. Am einen Ende des Spektrums wurde mehr oder weniger jedes Mal die richtige Entscheidung getroffen, während am anderen Ende meistens die falsche.
In einem Universum jedoch – und das hat definitiv die Arschkarte gezogen – muss unweigerlich jedes einzelne Mal die falsche Wahl getroffen worden sein. Und diesen Umstand, denke ich, muss man den unverbesserlichen Pechvögeln nicht noch durch den Ausblick auf bessere Welten extra unter die Nase reiben. Deshalb sollten dort wohl die Fenster durch Einwegspiegel ersetzt werden.

 

Ob man wohl aus dem Umstand, dass hier bei uns keine Fenster in Nachbar-Universen gibt, irgendwelche Schlüsse ziehen kann?

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Der Witz an Schrödingers Katze ist, dass wenn sie heute noch lebte, wir es alle wissen würden.

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Eda Gregr
03.12.2013 um 16:34

(via The Atheist Pig)

Eine Welt zu erschaffen, der man auch ansieht, dass sie von einem lieben Gott erschaffen wurde, ist keine triviale Herausforderung, es aber besser als Jehova hin zu kriegen ist nicht weiter schwer. Alles was man braucht, ist, dass Gott immer mal wieder ein bisschen aktiv wird. Jemanden zu lieben bedeutet ja, ihm zu helfen, wo es geht, nicht einfach abzuwarten und zu hoffen, dass alles gut läuft.
Andernfalls bedürfte es eines gänzlich anderen physikalischen, biologischen, psychologischen und reproduktiven Setups um nicht über kurz oder lang in Naturkatastrophen, Epidemien, Kriegen und Hungersnöten zu enden.

Witzigerweise hat aber Gott noch „eine“ weitere Welt mit einem völlig anderen Setup erschaffen, der man auch tatsächlich ansieht, dass sie von einem lieben Gott erschaffen wurde: das Paradies (sowohl der Garten Eden als auch der Himmel).
Dort gibt es keine Meteoriten und Erdbeben, keine Viren und Bakterien, nur nachweislich liebe Menschen und keine Fortpflanzung.

Dann gibt es noch eine dritte Welt, die Hölle. Und die sieht ziemlich genau so aus, als sei sie von einem sehr, sehr bösen Gott erschaffen worden. Was natürlich nicht stimmt. Ihre Erschaffung wurde lediglich von einem lieben Gott nicht verhindert.

Sollte es uns nicht stutzig machen, dass Jehova eine Welt nur dann wie eine Welt, die ein lieber Gott erschaffen hat, aussehen lassen kann, wenn sie nur von Speichelleckern bevölkert wird?
Und wenn man sich anschaut, was der Teufel auf die Beine gestellt hat, bedarf es offensichtlich gar keiner Allmacht um eine Welt erschaffen zu können.

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Eda Gregr
30.11.2013 um 18:24

Wenn man tiefschneefährt, dann sieht man seine Skier nicht. Diese Ungewissheit, ob sie noch da sind, macht einem echt zu schaffen.

Die Sache ist nämlich die, dass man so lange nicht weiß, ob die Skier noch da sind, wie man nicht nachschaut. Und erst wenn man nachschaut, weiß man, ob man auf den Latz geflogen ist.

Ich glaube, es ist genau diese Superposition, die das Powdern so geil macht.

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Eda Gregr
28.10.2013 um 01:42

_MG_0299w

Da gibts dieses Paper von Benjamin K. Tippett & David Tsang:

There are many spacetime geometries in general relativity which contain closed timelike curves. A layperson might say that retrograde time travel is possible in such spacetimes. To date no one has discovered a spacetime geometry which emulates what a layperson would describe as a time machine. The purpose of this paper is to propose such a space-time geometry.
In our geometry, a bubble of curvature travels along a closed trajectory. The inside of the bubble is Rindler spacetime, and the exterior is Minkowski spacetime. Accelerating observers inside of the bubble travel along closed timelike curves. The walls of the bubble are generated with matter which violates the classical energy conditions. We refer to such a bubble as a Traversable Achronal Retrograde Domain In Spacetime.

Mehr hier : http://arxiv.org/abs/1310.7985

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Eda Gregr
17.10.2013 um 09:23

In Australien ist, wie man weiss, alles umgekehrt. Die Schwäne sind schwarz, die Autos fahren auf der anderen Seite, im Sommer ist es kalt und im Winter Weihnachten und die Sonne zieht im Gegenuhrzeigersinn ihre Bahn über den Himmel.
Deshalb schaute Ava in den Spiegel und suchte nach ihrer Freundin Lena, die gerade in Australien Ferien macht.

Das liess mich stutzig werden. Waren nicht viele richtungsweisende Erfindungen ursprünglich für einen ganz anderen Zweck gedacht? Wieso sollte sich dann nicht auch auch der Spiegel zweckentfremden lassen? Wenn im Spiegel schon alles verkehrt herum ist, wieso dann nicht davon ausgehen, dass es sich um Australien handelt?
Klar, die Oberfläche ist hart und neigt zum Splittern, doch das gilt auch für eine Autotür, wenn man nicht weiss, wie man sie öffnen muss.

Da das Konzept des Reisens durch den Spiegel zugegebenermassen nicht wirklich neu ist, kann ich nicht wirklich in Anspruch nehmen dieses selbst erfunden zu haben. Doch meines Wissens erkannte vor mir (resp. Ava) noch keiner um welchen Ort es sich jenseits des Spiegels handelt und, dass man den Spiegel als Abkürzung zu einem sehr realen Ort verwenden kann.
Wo also, bitte, geht’s zum Patentamt?

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Eda Gregr
03.10.2013 um 13:58

Heute Abend auf RTL Helden – Wenn dein Land dich braucht, ein Katastrophenfilm, wo das Unglück im CERN seinen Anfang nimmt.

Ich liebe solche Filme. Was die wissenschaftliche Plausibilität betrifft, ist das alles natürlich ausgemachter Blödsinn. Was die Wirkung angeht, so ist das äusserst bedenkliche Propaganda. Alles in allem also wohl eher etwas, was man dem Publikum lieber vorenthalten sollte.
Nichtsdestotrotz werden wohl nirgends die Träume und Ängste der Menschen besser dargestellt als in solchen Blockbustern (wenn man diesen Begriff für RTL-Produktionen überhaupt verwenden darf).

Wenn man etwas verändern will, muss man genau hier ansetzen. Denn das ist es, was das gemeine Volk über die Gesellschaft und die Wissenschaft denkt. Verschwörungen, Helden und Nerds in weissen Kitteln.
Nicht dass man glauben würde, dass es wirklich so ist.
Man denkt lediglich, dass es so wohl wahrscheinlicher ist als die Realität.
Und das ist bedenklich. Es zeigt nämlich, dass ein immer noch mythisches Weltbild mit moderner Technik kollidiert.
Es zeigt, dass das Konzept, dass Ereignisse nicht die Folge von Heldentaten einzelner sind, sondern aus den Handlungen vieler erwachsen, noch nicht wirklich verstanden wurde.

 

 

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Eda Gregr
24.09.2013 um 16:52

Eines der beliebtesten Märchen in Tschechien ist „Dlouhý, Široký a Bystrozraký“ von Jaromir Erben, zu deutsch „Der Lange, der Breite und der Scharfäugige„.

Es geht um einen Königssohn, der mit seinen drei Gehilfen eine schöne Prinzessin aus der Gefangenschaft eines bösen Zauberers befreien soll. Soweit eigentlich nichts neues. Die Aufgabe, der er ich stellen muss, besteht allerdings nur darin, die Prinzessin während drei Nächten zu bewachen und dafür zu sorgen, dass sie jeweils zum Morgenappell bei Sonnenaufgang noch anwesend ist. Natürlich nicken die vier Helden irgendwann ein und natürlich ist die Prinzessin dann weg, wenn sie wieder erwachen. Doch dank der besonderen Fähigkeiten der drei Gehilfen, dem Langen, der sich ähnlich wie Doktor Reed Richards von den fantastischen Vier  beliebig dehnen kann und so mit Meilenschritten schnell grosse Distanzen zurücklegen kann, dem Breiten, der ganze Seen austrinken kann, und dem Scharfäugigen, dessen Augen so gut sind, dass er sie sich mit einem Tuch verbinden muss, damit er normal gut sieht, gelingt es ihm jedes Mal die Prinzessin gerade noch rechtzeitig herbeizuschaffen und sie so am Ende zu erlösen.

Darüber dass in diesem Märchen eine hübsche Prinzessin während einer Nacht vier Jungesellen überlassen wird, will ich lieber gar nicht erst nachdenken.

Was allerdings durchaus einen genaueren Blick verdient, ist diese gruselige Eigenschaft der Prinzessin einfach zu verschwinden, wenn gerade niemand hinsieht. Gruselig, weil das verdächtig nach Schrödingers Katze klingt, und zwar einen grosszügigen Dornröschenschlaf vor ihrer Zeit…

Im berühmten Gedankenexperiment von Erwin Schrödinger geht es darum, wie man eine Katze gleichermassen tot und lebendig in einer Kiste halten kann. Der Clou dabei ist der, dass dies so lange geht, wie man seiner Neugier nicht nachgibt.

Ich habe mich schon immer gefragt, was wohl aus der Katze werden würde, wenn man sie, nachdem man kurz nach ihr geschaut hat, nochmals in die Kiste stecken würde?
Nun ja, vielleicht verschwindet sie und taucht hundert Meilen entfernt in einem tiefen Wald als eine Eichel in einem alten Baum wieder auf. Und wenn man sie nochmals unbeobachtet lässt, findet sie sich zweihundert Meilen entfernt in einem Berg als Edelstein wieder. Und dann als goldener Ring in einer Muschel auf dem Meeresgrund dreihundert Meilen weit entfernt.

So oder so lernen wir aus diesem Märchen, dass es sicherer ist, bei Katzen, Prinzessinnen und Weinenden Engeln lieber nie zu blinzeln.

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Eda Gregr
22.07.2013 um 02:06


Brian Cox: it is not acceptable to promote bad science

Wir leben in einer Gesellschaft die komplett in Wissenschaft gründet. Von dieser nichts zu verstehen, ist daher fatal.
Eine sehr schöne Rede von Brian Cox und ein paar wunderbare Seitenhiebe.

Wo ist die technische Anwendung beispielsweise der Homöopathie? Wo ist das Auto, das mit der Erinnerung an Benzin fährt?

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Eda Gregr
25.06.2013 um 22:26

„Spieglein, Spieglein an der Wand“ war das Thema des ersten ZmittagsLabor im Cabaret Voltaire und Prof. Dr. Gerd Folkers vom Collegium Helveticum erklärte uns auf höchst amüsante Weise das Problem von Rechts und Links, welche ja für meinen Gegenüber eigentlich Links und Rechts sind, und wie Chemie, Evolution und die Casinos von Las Vegas damit klar kommen.
Er erklärte uns aber auch, dass der Spiegel nicht etwa Rechts und Links vertausche, sondern in Tat und Wahrheit Vorne und Hinten. Wenn ich also nordwärts in einen Spiegel schaue, dann ist meine Nase gen Norden gerichtet, die Spiegelbildnase jedoch gen Süden. (Ausser wir sind am Nordpol und der Spiegel steht auf der anderen Seite des Nordpols, wo dann beide Nasen gen Norden schauen würden, doch das ist lediglich eine Spitzfindigkeit, die uns nicht weiter verwirren soll.)
Irgendwie stimmt das ja auch, denn wenn nur Rechts und Links vertauscht würde, müsste mein Spiegelnase weiterhin gen Norden zeigen, mein östliches Ohr jedoch jetzt nach Westen und mein westlichen Ohr nach Osten. Andererseits müsste die Abbildung durch den Spiegel sich durch einen zweiten Spiegel wieder rückgängig machen lassen.
Tatsächlich zeigt meine Spiegelspiegelnase, wenn ich über einen ersten Spiegel in einen zweiten Spiegel hinter mir schaue, der parallel zum ersten steht, wieder gegen Norden und mein östliches Ohr lauscht noch immer dem Osten. Insofern scheint alles in bester Ordnung zu sein.

Zumindest so lange, wie man die Spiegel nicht senkrecht zueinander aufstellt und in der Winkelhalbierenden reinschaut.

_MG_7265

Denn dann sieht mach sich über zwei Spiegel in den Süden blicken mit dem Spiegelspiegelbild des östlichen Ohrs dem Westen lauschen. Den Spiegel als einen Vorne und Hinten Vertauscher zu bezeichnen, funktioniert also auch nicht wirklich.

Nach eingehenden Studien bin ich daher zur Überzeugung gelangt, dass es wohl am treffendsten ist, wenn man sagt, dass der Spiegel reflektiert. Und dabei neckisch Rechts und Links vertauscht.

_MG_7266

Und die Vorne-Hinten-Vertauscher-Erklärung erkläre ich hiermit für den gescheiterten Versuch zwei Schritte mit einem Fuss zu machen.

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Eda Gregr
14.06.2013 um 21:27

Wieso hat sich eigentlich ausgerechnet die Physik das Zeitreisen unter den Nagel gerissen?
Aus wissenschaftlicher Sicht mag das ja verständlich sein, doch der Fantasie ist damit ja nicht notwendigerweise eine Grenze gesetzt.

Kennt ihr Zeitreisen in Literatur oder Film, die nicht durch Physik induziert sind?

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Eda Gregr
31.12.2012 um 17:23

Wieso nur pfeifen so viele Autoren darauf, dass ihre Geschichten auch biologisch akkurat sind? Sie legen so viel Wert auf psychologische Stimmigkeit und physikalische Denkbarkeit, doch ob es biologisch auch Sinn macht, scheint keinen zu interessieren.
Zugegeben, bei den meisten Geschichten fällt dies weder gross auf, noch überhaupt ins Gewicht. So würde die archäologische Erkenntnis, dass Wilhelm Tell dem Walter nicht nen Apfel sondern ne Birne von der Birne geschossen hat, abgesehen von der etwas billigen Diaphora wohl kaum irgendwelche dramaturgischen oder historischen Konsequenzen haben.
Doch schauen wir uns mal Spiderman an. Er wird von einer radioaktiven Spinne gebissen, woraufhin er eine ganze Reihe von Superkräften entwickelt: neben grösserer Kraft und Wenigkeit auch die Fähigkeit Wände zu erklettern sowie sowas wie einen Spinnensinn. Und wenn man sich an den Film mit Tobey Maguire hält – Tadaaa! – auch noch Netzdrüsen.
Ich weiss selbstverständlich, dass die Netzdrüsen in Tat und Wahrheit Netzdüsen sind, ohne „R“, die von Peter Parker konstruiert und wohl aufgrund ästetischer und praktischer Überlegungen ans Handgelenk verlegt wurden.
Und genau das ist der Punkt, auf den ich hinaus will: Was ist wohl der Unterschied zwischen diesen beiden Versionen?
Am Einsatzbereich von Spiderman ändert das kaum was, doch da es biologisch keinen Sinn macht, das etwas, was an den Arsch einer Spinne gehört, auf einmal am Handgelenk eines Jungen entsteht, betritt von allen unbemerkt ein weiterer Akteur die Bühne: die Magie. Sie tut zwar nichts, doch sie ist da.

Das ist aber das Problem. Dass die Magie tatenlos rumsitzt. Und das überall. In so gut wie jeder Geschichte. Sie tut nichts, sie ist nur da. Gehört einfach zum Inventar. Und wir können uns dann eine Welt ohne Magie nicht mehr vorstellen.

Und ich wage es sogar so weit zu gehen und behaupte, dass jegliche Magie, ob nun aktiv oder passiv, in der Geschichte der Literatur stets in einer falsch angewendeten Biologie fusst. Und ich behaupte auch, dass die Physik dagegen immun ist.

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