Das Euthyphron-Dilemma

Allgemein ausgedrückt geht es um die Frage, ob etwas deswegen ethisch richtig ist, weil es dem Willen einer Gottheit entspricht, oder ob es an und für sich ethisch richtig ist und aus diesem Grund von der Gottheit gewollt wird. Wenn das ethisch Richtige als das Gottgefällige definiert wird, haben Begriffe wie „gut“ und „richtig“ keinen eigenen Inhalt, sondern besagen nur, dass etwas von einer Gottheit gewollt wird. Dann sind alle ethischen Aussagen auf Aussagen über den göttlichen Willen reduzierbar und die Ethik hat keine eigenen Kriterien, nach denen sie etwas beurteilen könnte. In diesem Fall gibt es keine Ethik als eigenständige philosophische Disziplin. Wenn hingegen das ethisch Richtige eigene Merkmale aufweist, aus denen sich seine Definition ergibt, dann ist die Gottgefälligkeit kein Teil der Definition und somit kein Kriterium für ethische Urteile. In diesem Fall existiert eine ethische Norm, an die auch die Gottheit gebunden ist, sofern die Aussage „Gott ist gut“ bzw. „Die Götter sind gut“ zutreffen soll. Dadurch erscheint diese Norm als höchste Instanz, die sogar dem göttlichen Willen übergeordnet ist.
Wikipedia : Das Euthyphron-Dilemma

Eine Antwort auf „Das Euthyphron-Dilemma“

  1. Das passt wie die Faust aufs Auge:

    „Hey Ray, serious question please…In your left hand is a newborn baby, 3 weeks old and giggling for the first time, in your right a petri dish with the living fetus of an unborn baby. Suddenly you are hit and drop both, and only have the ability to catch and save one…“ Mitch Rhook

    On your left are ten black children in a house that’s on fire. On your right there are ten Jewish children in a house that’s on fire. You can only save one set of children. Who will it be? Are you a racist or are you anti-Semitic?

    Such analogies are so lame. Yours is a pathetic effort to try and justify the murder of children in the womb. You are not doing that here. Banning you.
    Antwort von Ray Comfort auf Frage von Mitch Rhook- via FB / 3.3.2014

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